Gazprom
- Thorsten Küfner - Redakteur

Gazprom: Sollte man jetzt kaufen?

Um die Aktie des weltgrößten Erdgasproduzenten Gazprom ist es in den vergangenen Handelswochen wieder etwas ruhiger geworden. Der Aktienkurs verharrt dementsprechend weiterhin auf relativ niedrigem Niveau. Viele Kleinanleger fragen sich daher, ob nun ein guter Einstiegszeitpunkt gekommen ist. Für Analysten ist die Antwort hierauf klar.

Denn von den 19 Experten, die sich regelmäßig mit den Anteilscheinen des russischen Gasriesen befassen, raten lediglich zwei dazu, die Papiere zu verkaufen. Während acht Analysten den Kauf empfehlen, stufen neun die Aktie mit „Halten“ ein. Das durchschnittliche Kursziel liegt mit 6,95 Dollar satte 40 Prozent über dem aktuellen Kursniveau von 4,93 Dollar.

Besonders viel Luft nach oben sieht weiterhin Oswald Clint von Bernstein. Sein fairer Wert für die Gazprom-Titel liegt unverändert bei 13,00 Dollar. Hingegen ist HSBC-Analyst Ildar Khaziev mit einem Kursziel von 4,70 Dollar der am skeptischsten gestimmte Experte.

Starke Nerven sind gefragt
Es bleibt dabei: Angesichts eines KGVs von 3, eines KBVs von nur 0,25 und einer Dividendenrendite von fünf Prozent ist die Aktie von Gazprom im Branchenvergleich ein absolutes Schnäppchen. Wegen der politischen Risiken bleiben die Papiere des russischen Gasriesen aber weiterhin ausnahmslos für mutige Anleger geeignet (Stopp: 4,10 Euro).


Ab Mittwoch im Handel, schon jetzt vorbestellen: Erfolg an der Börse als Contrarian!

Kasse statt Masse

Autor: Fisher, Ken
ISBN: 9783864703188
Seiten: 352
Erscheinungsdatum: 22.07.2015
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden/Schutzumschlag
auch als eBook erhältlich

Ken Fisher ist unter Investoren und Börsianern eine Legende. Als Anleger ist er ein sogenannter Contrarian. Das heißt, er denkt und handelt anders, als es die Masse der Anleger tut. Sind alle skeptisch, steigt er ein. Sind alle euphorisch, wird er vorsichtig. In diesem Buch zeigt Ken Fisher, warum man als Contrarian an der Börse mehr Erfolg haben kann und meistens auch wird, als es normalen Anlegern vergönnt ist. Und er erklärt Ansätze und Strategien, mit denen jeder Leser selbst zum Contrarian werden und an der Börse Geld verdienen kann.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Gazprom: Die Talsohle durchschritten?

Der weltgrößte Erdgasproduzent Gazprom hat gestern seine Zahlen für das dritte Quartal 2016 vorgelegt. Obwohl der Gaspreis für den wichtigen deutschen Markt in diesem Zeitraum auf ein 12-Jahrestief gefallen war, erzielte das Unternehmen immerhin noch einen Nettogewinn von 1,6 Milliarden Dollar. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Gazprom: Ein starker Start

Die klirrend kalten Temperaturen in Westeuropa lassen beim russischen Erdgasriesen Gazprom die Kasse klingeln. Nachdem der Energieriese für 2016 Rekord-Absatzzahlen erzielen konnte, deuten nun die ersten Daten für das beginnende Jahr an, dass auch 2017 ein historisch gutes für Gazprom werden könnte. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Gazprom: Rekord!

Trotz der politischen Eiszeit zwischen Russland und den Staaten der Europäischen Union lief es für Gazprom 2016 operativ in Westeuropa richtig gut: Der weltgrößte Erdgasproduzent hat neue Rekorde erzielen können. So kletterte etwa der Absatz nach Deutschland um weitere zehn Prozent auf 49,8 … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Gazprom: Das erwarten die Experten für 2017

Die Aktie von Gazprom befindet sich nach dem starken Kursanstieg im Konsolidierungsmodus. Viele Anleger fragen sich, ob nun ein guter Zeitpunkt wäre, beim weltgrößten Erdgasproduzenten einzusteigen. DER AKTIONÄR zeigt auf, mit welcher Geschäftsentwicklung beim Energieriesen zu rechnen ist. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Gazprom: Es ist geschafft!

Über viele Monate hinweg haben sich die Verhandlungen zwischen den beiden Parteien hingezogen, jetzt sollte es endlich so weit sein: Der österreichische Energiekonzern OMV und der russische Erdgasproduzent Gazprom haben sich auf ein groß angelegtes Tauschgeschäft verschiedener Assets geeinigt. mehr