Gazprom
- Thorsten Küfner - Redakteur

Gazprom: Kommt diese Woche die Entscheidung?

Die zuletzt erneut gebeutelte Gazprom-Aktie könnte im Verlauf dieser Handelswoche endlich wieder Rückenwind erhalten. Denn wie die russische Tageszeitung Kommersant unter Berufung auf vertraute Quellen heute berichtet, soll der Abschluss eines für den Erdgasriesen wichtigen Projekts bald unter Dach und Fach gebracht werden.

So berichtet Kommersant, dass Gazprom zusammen mit den Partnern Shell, OMV, E.on und der BASF-Tochter Wintershall den Vertrag für den Bau von „Nord Stream 2“ unterzeichnen soll. Demnach sollen Unternehmensvertreter noch in dieser Woche bei einem Treffen im russischen Wladiwostok die letzten Details klären.

Offenbar wird Gazprom 51 Prozent an dem Projekt halten. Shell, OMV, E.on und Wintershall jeweils zehn Prozent. Neun Prozent könnten an potenzielle Investoren gehen. Nord Stream 2 soll ähnlich wie die bereits bestehende Pipeline Nord Stream russisches Erdgas durch die Ostsee direkt nach Deutschland leiten. Die Kapazität dürfte sich auf 55 Milliarden Kubikmeter belaufen.

Aktie bleibt ein heißes Eisen
Aufgrund der hohen (politischen) Risiken bleibt die Aktie von Gazprom nach wie vor ausnahmslos für sehr mutige Anleger geeignet. Konservative Anleger sollten weiterhin an der Seitenlinie verharren.

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