Gazprom
- Thorsten Küfner - Redakteur

Gazprom: Goldman verhilft zum Ausbruch

Die Aktie des weltgrößten Erdgasproduzenten setzt ihre Erholungsrallye fort. Nachdem kürzlich die Bodenbildung geglückt ist, konnte nun auch der Widerstandsbereich bei 4,20 Dollar genommen werden (welche weiteren charttechnischen Marken nun wichtig sind, erfahren Sie unter: Gazprom: Kurz vor dem Kaufsignal).

Einen nicht gerade geringen Anteil am jüngsten Kursanstieg dürfte Geydar Mamedov, Analyst der US-Investmentbank Goldman Sachs, haben. Er hob das Kursziel für die Gazprom-Papiere von 3,90 auf 4,50 Dollar an und stuft die Aktie nun mit „Neutral“ ein (zuvor „Sell“).

 

Auch wenn die Anteile von Gazprom nach wie vor alles andere als ein Witwen- und Waisenpapier ist, können mutige Anleger angesichts des nun wieder deutlich bullisheren Charts zugreifen und auf eine Neubewertung der enorm günstig bewerteten Aktie setzen. Der Stopp sollte bei 2,90 Euro belassen werden.

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  • Dieter Doppelhammer -
    Wenn man als Investor erst einmal realisiert, da die zukünftigen E-Autos zu einem wichtigen Teil mit verstromtem Gas fahren werden... Na dann... nicht umsonst legen die USA Gazprom Steine in den Weg. Klar die sehen ihre Felle davon schwimmen..und wer hat das schon gern? Selbst wenn die Pipline wegfallen sollte, Gazprom Flüssiggastanker sind dann immer noch eine Option. Es bleib spannend..

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