Gazprom
- Thorsten Küfner - Redakteur

Gazprom: Citigroup rät jetzt zum Einstieg

Die auf Druck des Kremls veränderte Dividendenpolitik hat der Aktie des russischen Erdgasriesen Gazprom in der vergangenen Handelswoche spürbaren Rückenwind verliehen. Nun könnten die Anteilscheine auch noch von freundlicheren Analystenkommentaren profitieren wie jüngst etwa von der Citigroup.

Denn die Experten der US-Großbank haben die Veränderung der Dividendenpolitik positiv bewertet. Sie raten Anlegern dazu, die Gazprom-Titel zu kaufen, da sie zu den am günstigsten bewerteten Aktien Europas gehören. Anstatt der Rosneft-Aktie wurde nun auch Gazprom auf Citis „Focus List“ gesetzt.

Nicht nur Vorteile
Anleger sollten allerdings beachten, dass den kurzfristig positiven Effekten einer Dividendenerhöhung auch mittel- bis langfristig auch Nachteile gegenüberstehen. Die Aktie bleibt weiter ein heißes Eisen und ausnahmslos für mutige Anleger geeignet (Stopp: 2,90 Euro).

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Gazprom: Schärfere US-Sanktionen sind … gut!

Der US-Kongress hat sich klar für verschärfte Russland-Sanktionen ausgesprochen. Stimmen noch der Senat und Präsident Trump zu, wird Gazproms Prestigeprojekt Nord Stream 2 stark gefährdet, da dadurch den westlichen Partnern für die Pipeline Strafen drohen. Doch in zumindest einem Punkt könnte dies … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Gazprom: Der Tag der Entscheidung

Es ist eines der prestigeträchtigsten Pipeline-Projekte für den Erdgasriesen Gazprom: die zweite Ostseepipeline Nord Stream 2. Doch sollten sich die US-Kongressabgeordneten heute dazu entschließen, die Sanktionen gegen Russland weiter zu verschärfen, würde dieses Projekt massiv gefährdet werden. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Schicksalstag für Gazprom, Shell & Co

Aktionäre von Gazprom, Shell und anderer Energiefirmen dürften heute gespannt nach St. Petersburg blicken. Denn dort treffen sich Vertreter der OPEC und anderer wichtiger Fördernationen wie Russland, um über das weitere Vorgehen bei der Stabilisierung der Ölpreise zu beraten. Die Marktteilnehmer … mehr