Gazprom
- Thorsten Küfner - Redakteur

Gazprom: Citigroup rät jetzt zum Einstieg

Die auf Druck des Kremls veränderte Dividendenpolitik hat der Aktie des russischen Erdgasriesen Gazprom in der vergangenen Handelswoche spürbaren Rückenwind verliehen. Nun könnten die Anteilscheine auch noch von freundlicheren Analystenkommentaren profitieren wie jüngst etwa von der Citigroup.

Denn die Experten der US-Großbank haben die Veränderung der Dividendenpolitik positiv bewertet. Sie raten Anlegern dazu, die Gazprom-Titel zu kaufen, da sie zu den am günstigsten bewerteten Aktien Europas gehören. Anstatt der Rosneft-Aktie wurde nun auch Gazprom auf Citis „Focus List“ gesetzt.

Nicht nur Vorteile
Anleger sollten allerdings beachten, dass den kurzfristig positiven Effekten einer Dividendenerhöhung auch mittel- bis langfristig auch Nachteile gegenüberstehen. Die Aktie bleibt weiter ein heißes Eisen und ausnahmslos für mutige Anleger geeignet (Stopp: 2,90 Euro).

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Gazprom: Das empfehlen nun die Analysten

Russische Aktien scheinen nach dem überraschenden – und für viele schockierenden – Wahlsieg von Donald Trump wieder en vogue zu werden. Denn nun rechnen die Marktteilnehmer mit einer weniger scharfen Politik gegenüber Russland als es unter Hillary Clinton der Fall gewesen wäre. Lohnt sich jetzt … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Gazprom: 4,1 Prozent Kursplus wegen Trump?

Die Aktie von Gazprom legt im heutigen Handel kräftig zu. Konkrete Unternehmensmeldungen des Erdgasriesen gab es nicht. Auch innerhalb der Branche gibt es heute keinerlei Grund für Euphorie. Allerdings präsentieren sich heute nahezu alle russischen Aktien in guter Verfassung – wohl wegen Donald … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Gazprom vor wichtigem Schritt

Die EU steht einem Zeitungsbericht zufolge nach fünf Jahren kartellrechtlicher Untersuchung vor einer Einigung mit dem russischen Erdgaskonzern Gazprom. Die Europäische Kommission und Gazprom hätten laut der Financial Times technische Details ausgearbeitet, um die Untersuchung nun endlich zu … mehr