Gazprom
- Thorsten Küfner - Redakteur

Gazprom: BASF und ENI verabschieden sich

Nachdem Russland kürzlich das Ende der geplanten Erdgasleitung South Stream verkündet hatte, verkauft nun die BASF-Tochter Wintershall ihre Anteile. Weil die Pipeline nicht gebaut werde, gehe die 15-prozentige Beteiligung gemäß dem Gesellschaftervertrag an den Erdgasriesen Gazprom, erklärte ein Sprecher des Chemiekonzerns am Montag.

Über die Höhe des Kaufpreises vereinbarten beide Parteien Stillschweigen. "Gemäß der Gesellschaftervereinbarung entspricht der Kaufpreis dem von BASF eingesetzten Kapital", hieß es in der Mitteilung (mehr zur BASF-Aktie erfahren Sie hier).

Auch der italienische Energiekonzern ENI verkauft nun seinen 20-prozentigen Anteil an dem Projekt. Über die Höhe des Kaufpreises wurde auch bei diesem Deal nichts bekannt gegeben.

Keine Überraschung

Dass sich die Partner an der geplanten South-Stream-Pipeline zurückziehen, nachdem Russland es aufgrund der politischen Widerstände der Europäischen Union auf Eis gelegt hat, ist wenig überraschend. Die günstig bewerte Gazprom-Aktie bleibt indes weiterhin ausnahmslos für mutige Anleger geeignet.

(Mit Material von dpa-AFX)

 

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Gazprom: 3 Gründe für den Kauf

Die Aktie von Gazprom ist und bleibt einer der beliebtesten Titel bei Deutschlands Privatanlegern. Doch an der Aktie scheiden sich derzeit wahrlich die Geister. Sollte man jetzt unbedingt einsteigen oder weiter die Finger vom Erdgasriesen lassen? DER AKTIONÄR zeigt auf, was für und was gegen die … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Gazprom: 3 Gründe für den Verkauf

Die Aktie von Gazprom ist und bleibt einer der beliebtesten Titel bei Deutschlands Privatanlegern. Doch an der Aktie scheiden sich derzeit wahrlich die Geister. Sollte man jetzt unbedingt einsteigen oder weiter die Finger vom Erdgasriesen lassen? DER AKTIONÄR zeigt auf, was für und was gegen die … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Merkel und Gabriel „kämpfen“ für Gazprom

Der US-Senat hat in einer derzeit wahrlich seltenen Geschlossenheit mit 97 Prozent für deutlich schärfere Sanktionen gegen Russland gestimmt, die etwa auch den Bau und die Finanzierung von Gazproms Nord-Stream-2-Pipeline erheblich erschweren könnten. Bundeskanzlerin Merkel und Außenminister Gabriel … mehr
| Thorsten Küfner | 1 Kommentar

Gazprom: Der Absatz brummt – die Aktie fällt

Der Erdgasriese Gazprom ist auf einem guten Weg, neue Rekorde zu erzielen. Nachdem 2016 bereits ein Absatzrekord in Europa erzielt werden konnte, liegt man nach knapp der Hälfte des Jahres erneut über dem Vorjahresniveau. Dank eines starken Exports nach Deutschland (+15,6 Prozent) legte der Absatz … mehr