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Fühlen statt bohren

Das kanadische Unternehmen Energy Exploration Technologies verfügt eigenen Aussagen nach über eine sensationell neue Möglichkeit der Öl- und Gassuche. George Liszicasz, CEO des Unternehmens, stellte 1996 mit Erkenntnissen aus der Quantenmechanik den Stress-Field-Detector (SFD) fertig. Dieser Detektor reagiert auf Energiebündel, die von geologischen Spannungen in der Erde herrühren und auf potenzielle Rohstoffvorkommen hindeuten. Die exakten physikalischen Zusammenhänge sind allerdings umstritten.

Tatsache ist, dass Energy Exploration mit der SFD-Technologie mehrere Testgebiete erfolgreich auf mögliche Öl- und Gaslagerstätten untersucht hat. Die Detektoren wurden dabei in ein Flugzeug montiert, dass die Testfelder überflog. In kürzester Zeit wurden so geologische Spannungsprofile erstellt. Anhand dieser Profile konnten dann zielgerichtet Bohrungen vorgenommen werden, die sich in den meisten Fällen als "Volltreffer" erwiesen.

Fazit: Spekulatives Investment. Die SFD-Technologie bleibt für Nichtphysiker schwer zu verstehen, sie scheint aber zu funktionieren. Ein spekulatives Investment in Energy Exploration zum jetzigen Zeitpunkt macht Sinn, da sich das Unternehmen nun verstärkt um die Vermarktung kümmern will. An der Börse spekuliert man, dass bald erste Verträge abgeschlossen werden könnten.

 

Eine ganz "heiße Kiste"

Energy Exploration Technologies

 

ISIN CA29267E1060
Kurs am 17.02.2005 1,65 €
Empfehlungskurs 1,45 €
Ziel 3,00 €
Stopp 0,90 €
Chance/Risiko 5/5

 

Hinweis: Der Artikel ist in Ausgabe #08/05 von DER AKTIONÄR erschienen.

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