Frosta
- Florian Söllner - Leitender Redakteur

Frosta gegen Iglo: Aktie bleibt ein Kauf

Frosta gewinnt seit Jahren Marktanteile gegen große Player wie Iglo. Wie das Unternehmen heute mitteilte, geht die Erfolgsstory nach neun Monaten weiter. So habe der Umsatz über dem Vorjahr gelegen. Verantwortlich dafür seien unter anderem das Wachstum der Marke Frosta in Deutschland, Polen, Ungarn, Rumänien und Tschechien gewesen, wo das Fischsortiment im Fernsehen und im Internet intensiv beworben wurde.

Während Frosta schon länger für Discounter wie Lidl und Netto No-Name Fischstäbchen liefert, wurde in Deutschland das Fischsortiment mit der Frosta-Marke erst vor gut einem Jahr eingeführt. Die Absatzentwicklung in den ersten neun Monaten dieses Jahres sei leicht über den Erwartungen gelegen. Das Sortiment sei im Frühjahr dieses Jahres um Fischstäbchen ergänzt worden, welche ebenfalls sehr positiv von den Handelspartnern aufgenommen wurden.

 

 

Ukraine und Dollar könnten belasten

„Durch die gestiegenen Umsätze konnte auch der Jahresüberschuss in den ersten neun Monaten des Jahres im Verhältnis zum Vorjahr gesteigert werden“, so Frosta. Doch es gibt auch Risikohinweise. Darunter Gefahren durch den Rohstoffeinkauf durch die Ukraine-Krise und den schwächeren Euro im Verhältnis zum US-Dollar.

„Dennoch wird alles daran gesetzt, den Jahresüberschuss des Vorjahres zu übertreffen“, so Frosta sehr konservativ. Schließlich lag der Gewinnsprung im ersten Halbjahr bei 57 Prozent.

Frosta hilft bei seiner Produktoffensive, dass man schon 2003 das Reinheitsgebot eingeführt hat. Verbraucher schätzen den konsequenten Verzicht auf künstliche Zusätze wie Konservierungsmittel oder Geschmacksstoffe. Frosta wird daher zugetraut, selbst die legendären Iglo-Fischstäbchen leckerer und gesünder zu machen.

Weiterhin kaufenswert!

Der Ausblick ist sehr verhalten – doch das ist man bei Frosta gewohnt. Entsprechend wurde am Montag sogar ein neues Kaufsignal im Chart generiert. DER AKTIONÄR hält an seiner jüngsten Kaufempfehlung fest.

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