Fresenius Medical Care
- Maximilian Völkl

Fresenius Medical Care: US-Tochter dementiert Betrugsvorwürfe

Am Freitag ist die Aktie von Fresenius Medical Care deutlich unter Druck geraten. In den USA wurden Vorwürfe laut, dass Dialyse-Unternehmen in illegale Praktiken im Zusammenhang mit der staatlichen Gesundheitsvorsorge verwickelt sind. Die Nordamerika-Tochter des DAX-Konzerns hat die Vorwürfe inzwischen zurückgewiesen. Der Kurs erholt sich.

Die US-Behörden untersuchen, ob die Unternehmen gezielt Kunden aus dem staatlichen Gesundheitsprogramm treiben und in Versicherungen umleiten, um höhere Beiträge erzielen zu können. Sie fordern nun Aufklärung. Fresenius Medical Care teilte aber bereits in der Nacht zum Samstag mit, dass man keinerlei Programme habe, wie sie derzeit von den Behörden untersucht werden.

Nach dem Dementi führt die FMC-Aktie den DAX am Montag im freundlichen Marktumfeld an. Zunächst hatten die Anleger sehr empfindlich auf die angekündigte Untersuchung reagiert. Das Problem: Eine Verstrickung in einen möglichen Gesundheitsskandal in den USA würde den Konzern empfindlich treffen. Über 70 Prozent des Umsatzes macht die Fresenius-Tochter in Nordamerika. Im zweiten Quartal stand hier zudem ein beeindruckendes Wachstum von 31 Prozent zu Buche.

Starkes Investment

Die Auswirkungen der Ermittlungen sollten für FMC überschaubar bleiben. Die Aktie ist nach wie vor aussichtsreich. Neueinsteiger können den Rücksetzer nutzen, um zuzugreifen. Ein neuer Angriff auf das kürzlich erreichte Allzeithoch dürfte bald anstehen. Investierte Anleger bleiben klar an Bord.

(Mit Material von dpa-AFX)

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