Fresenius
- Marion Schlegel - Redakteurin

Fresenius: Rekorde über Rekorde – das müssen Sie zu der DAX-Aktie wissen

Der neue Vorstandsvorsitzende des Medizinkonzerns Fresenius, Stephan Sturm, kann auf einen erfolgreichen Amtsantritt zurückblicken. Mitte 2016 hatte er die Führung bei dem DAX-Konzern von Ulf Mark Schneider übernommen, der zum Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé gewechselt war. Zum 13. Mal in Folge konnten Umsatz und Gewinn gesteigert werden und damit eine neue Rekordmarke erreichen. Nach Abzug von Minderheitsanteilen stieg der Gewinn um zwölf Prozent auf 1,59 Milliarden Euro. Der Umsatz legte um fünf Prozent auf 29,1 Milliarden Euro zu. Der um Sondereinflüsse bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg um neun Prozent auf 4,33 Milliarden Euro. Damit hat Fresenius die Schätzungen der Analysten getroffen. Insbesondere die ebenfalls im DAX notierte Tochter Fresenius Medical Care konnte überzeugen. Nach einigen Jahren der Flute gelang dem Unternehmen der Rückkehr in die Gewinnzone.

Und auch im neuen Jahr scheint alles rund zu laufen. Im Januar konnte Fresenius den milliardenschweren Kauf der spanischen Klinikkette Quironsalud abschließen. Der Zukauf wird den Umsatz des Konzerns 2017 um zusätzliche 2,5 Milliarden Euro erhöhen. Ohnehin dürfte der Ausblick für das Gesamtjahr die Anleger erfreuen. Fresenius stellt hier ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum zwischen 15 und 17 Prozent sowie ein Konzernergebnis im Bereich von 17 bis 20 Prozent in Aussicht. Gut aufgenommen wird am Markt auch die Prognose bis 2020. Der Umsatz soll von 2018 an pro Jahr durchschnittlich um knapp neun Prozent steigen. Der Gewinn nach Minderheitsanteilen soll im Jahr 2020 2,4 bis 2,7 Milliarden Euro erreichen. Dies entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von durchschnittlich 10,5 Prozent.

Sowohl die Aktie von Fresenius als auch von Fresenius Medical Care (FMC) können am Mittwoch zulegen. Fresenius gewinnt 1,6 Prozent und erreicht ein neues Rekordhoch, FMC kann sogar 2,1 Prozent zulegen und damit auch die 200-Tage-Linie nachhaltig überwinden. Beide Aktien bleiben für Langfristanleger interessante Kaufoptionen.

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Apple: Die Geburt eines Kults

Autor: Moritz, Michael
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Verlag: Börsenbuchverlag
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