Fresenius
- Norbert Sesselmann - Redakteur

Fresenius: Gesunde Sache

Der Gesundheitskonzern Fresenius ist und bleibt ein Gewinn-Garant. Im ersten Quartal legte das Konzernergebnis erneut deutlich zu. An der bereits erhöhten Prognose für 2012 hält der DAX-Konzern fest. Keine Neuigkeiten gibt es hingegen zum Rhön-Deal. Die Aktie ist ein Basisinvestment.

Fresenius hat den Umsatz auf Konzernebene dank eines prozentual zweistelligen Umsatzplus bei der Dialysetochter Fresenius Medical Care, der Infusions- und Generikasparte Kabi und der Krankenhaustochter Helios um 13 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro. Das Konzernergebnis verbesserte sich um 18 Prozent auf 200 Millionen Euro.

Größter Klinikbetreiber

Vergangene Woche kam überraschend die Meldung, dass Fresenius für 3,1 Milliarden Euro den Klinkbetreiber Rhön-Klinikum kaufen will. Gelingt der Deal, steigt die Fresenius-Tochter Helios zum größten Klinikbetreiber Deutschlands auf. Lohnen dürfte sich dieser Kauf für Fresenius allemal: Die Verwaltung soll zusammengelegt werden, der Einkauf gemeinsam betrieben werden - etwa bei teueren medizinischen Großgeräten. Dadurch sollen Synergien von rund 100 Millionen Euro pro Jahr erzielt werden.

Dabeibleiben lohnt sich

Trotz dieser Meldung gab die Aktie zunächst nach. Der Grund: Anleger sehen die Gefahr einer Kapitalerhöhung. Die Investoren kamen aber schnell wieder zurück. Die Aktie notiert mittlerweile schon wieder höher als vor der Rhön-Ankündigung. Kein Wunder, waren die Zahlen für das erste Quartal auch richtig gut.

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| Michel Doepke | 0 Kommentare

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