Freeport-McMoRan
- Markus Bußler - Redakteur

Freeport McMoRan: Das müssen Sie wissen!

Eigentlich war es ausgemachte Sache: Der Rohstoffkonzern Freeport McMoRan wollte sein Öl- und Gasgeschäft verkaufen oder an die Börse bringen. Doch offensichtlich lässt sich kein vernünftiger Preis im derzeit schwierigen Ölumfeld erzielen. Und so werden die Pläne auf Eis gelegt. Und das Geschäftsfeld wird wieder eingegliedert.


Folgen hat dies in erster Linie für die vier Verantwortlichen der Sparte – die müssen nämlich ihren Hut nehmen. „Es ist klar, dass der Versuch das Öl- und Gasgeschäft oder einen Teil davon zu verkaufen, bislang nicht erfolgreich war“, sagt Fraser Philips, Analyst bei RBC Capital. Die Entlassung der vier Manager sei ein Schritt, um die Kosten zu senken.

Die Aktie selbst reagiert auf die Meldung kaum. Ohnehin hatte der Markt damit gerechnet, dass es im derzeitigen Umfeld schwierig sei, eine Öl- und Gasgesellschaft zu einem einigermaßen vernünftigen Preis zu verkaufen. Freeport wird sich jetzt auf interne Kostensenkungsmaßnahmen konzentrieren. Und letztlich ist die Aktie jetzt auch wieder verstärkt eine Spekulation auf einen wieder steigenden Ölpreis. Das Papier bleibt mit Blick auf einen fallenden Dollar und damit verbunden steigende Rohstoffpreise ein Kauf.

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