Freeport-McMoRan
- Markus Bußler - Redakteur

Freeport McMoRan: Barrick Gold 2.0

Schulden, jede Menge Schulden. Das zeichnete die Bilanz des Rohstoffkonzerns Freeport McMoRan aus. Das Unternehmen hat vor allem durch den Kauf des Ölgeschäfts zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt einen hohen Schuldenstand angehäuft. Der Bärenmarkt der Rohstoffe in den vergangenen Jahren hat das Unternehmen dann ins Wanken gebracht. Offensichtlich geht man jetzt den gleichen Weg wie Barrick Gold.


Auch der weltgrößte Goldproduzent Barrick Gold war unter einer Schuldenlast begraben. Die Reaktion: Der Konzern hat Assets verkauft, um die Schulden zu drücken. Den gleichen Weg geht nun offenbar auch Freeport McMoRan. Der Konzern hat seinen Anteil an African Copper-and-cobalt Mining Business in der Demokratischen Republik Kongo an China Molybdenum verkauft. Der Erlös: 2,65 Milliarden Dollar in Cash. Dazu steht im Raum, dass noch weitere Assets an die gleiche Firma verkauft werden.


Damit will oder besser gesagt muss man den gleichen Weg einschlagen wie Barrick Gold. Man muss Assets verkaufen, um die Schuldenlast zu reduzieren. Sicherlich ein schmerzhafter Weg. Gekauft hat Freeport auf dem Hoch und verkaufen wird man im Bereich des Tiefs. Dennoch: Den Konzern bleibt kaum eine andere Wahl, um die Schulden nachhaltig und vor allem schnell zu reduzieren.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Markus Bußler | 0 Kommentare

Freeport McMoRan: Das müssen Sie wissen!

Eigentlich war es ausgemachte Sache: Der Rohstoffkonzern Freeport McMoRan wollte sein Öl- und Gasgeschäft verkaufen oder an die Börse bringen. Doch offensichtlich lässt sich kein vernünftiger Preis im derzeit schwierigen Ölumfeld erzielen. Und so werden die Pläne auf Eis gelegt. Und das … mehr