Freenet
- Werner Sperber - Redakteur

Freenet: Nach dem Blutbad einsteigen; Börsenwelt Presseschau I

Die Experten des Austria Börsenbriefes halten die Zahlen von Freenet für das zweite Quartal des laufenden Jahres für überzeugend. Die Zahl der Kunden stieg zum achten Mal in Folge und die Profitabilität und das Ergebnis legten ebenfalls zu. Der Umsatz sank jedoch, weil weniger Hardware beziehungsweise weniger margenschwache Hardware verkauft worden ist. Im ersten Halbjahr insgesamt sank der Gewinn je Aktie im Jahresvergleich von 0,90 auf 0,89 Euro. Vorstandsvorsitzender Christoph Vilanek bestätigte daraufhin die Ziele für das laufende und das nächste Jahr in wesentlichen Punkten. Vilanek sieht auch den von den Kartellbehörden erlaubten Zusammenschluss von Télefonica und E-Plus entspannt und erwartet daraus "positive Akzente aufgrund der Planungssicherheit bis 2025 und durch den Zugang zu LTE für unsere vielen Bestandskunden bei den beiden Anbietern". Nachdem die Aktie von rund 26 bis auf weniger als 20 Euro korrigiert hat, ist sie wieder kaufenswert. Mit einer Dividendenrendite von 7,8 Prozent und einem KGV von etwas weniger als 10 für das laufende Jahr sollten vor allem an Dividenden interessierte Anleger die gute Einstiegsgelegenheit bei dem cashflow- und ausschüttungsstarken TecDax-Titel nutzen.

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