Freenet
- Michael Schröder - Redakteur

Freenet: Der (Dividenden-) Fels in der (Konjunktur-) Brandung - über 8% Rendite

Freenet hat den Geschäftsbericht für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt und dabei die bereits am 28. Februar veröffentlichten vorläufigen Zahlen bestätigt. Für das laufende Geschäftsjahr strebt der TecDAX-Konzern einen stabile Umsatz- und EBITDA-Entwicklung an. Auch die Aktie zeigt sich im angeschlagenen Marktumfeld recht stabil. Den größten Kaufanreiz bietet nach wie vor die Dividende, die für 2018 auf dem Vorjahresniveau von 1,65 Euro je Aktie liegen soll.

Die endgültigen Zahlen bei Freenet liegen im Rahmen der Erwartungen. Der vollständige Geschäftsbericht 2018 mit dem testierten Konzernabschluss ist nur zwei Klicks entfernt. Auch der Ausblick beinhaltet nur wenig Überraschungen. Für das Geschäftsjahr 2019 wird ein stabiler Umsatz angestrebt. Das EBITDA ausgehend vom einem EBITDA 2018 exklusive Sunrise und Sondereffekte aus dem UKW-Verkauf (402,2 Millionen Euro) wird zwischen 420 und 440 Millionen Euro prognostiziert. Darin enthalten sind Effekte aus der Anwendung von IFRS 16 in Höhe von 30 bis 40 Millionen Euro. Der Free Cashflow wird unter Berücksichtigung der neuen Definition zwischen 240 und 260 Millionen Euro erwartet.


Die Freenet-Aktie könnte zuletzt Boden gut machen. Die Chance, dass sich dieser Trend im Vorfeld der Hauptversammlung am 16. Mai weiter fortsetzt, ist gegeben – trotz der anhaltenden Konjunkturängste und der weiter drohenden politischen Dauerbaustellen Brexit und Handelsstreit der USA mit China. Immerhin soll auf dem Aktionärstreffen eine Ausschüttung in Höhe von 1,65 Euro je Aktie beschlossen werden. Die daraus resultierende Dividendenrendite von mehr als 8,4 Prozent dürfte weitere Dividendenjäger anlocken.

 
Das Fazit hat Bestand: Nachdem sich der Kurs zwischen November 2018 und Februar 2019 oberhalb der 16-Euro-Marke stabilisiert hat, konnte sich der Titel zuletzt weiter von den Tiefstständen lösen. Setzt sich die noch junge Aufwärtsbewegung fort, dann dürfte die Aktie schon bald die nächste wichtige charttechnische Widerstandszone zwischen 21 und 22 Euro erreichen – inklusive kleinerer Rücksetzer. DER AKTIONÄR spekuliert im Hebel-Depot auf dieses Szenario. Der Schein wurde Ende Januar gekauft und liegt bereits über 25 Prozent im Plus.


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