Fraport
von Markus Bußler - Redakteur

Fraport: Der Samba ist noch nicht getanzt

Brasilien bleibt für den Flughafenbetreiber Fraport weiter interessant. Zwar hatte der Konzern zuletzt einen Rückschlag bei der Auktion um Brasiliens größtem Flughafen hinnehmen müssen. Doch davon will sich Fraport nicht entmutigen lassen. Der Konzern hat weiter Interesse an Bieterverfahren.

Diese erklärte Felix von Berg, bei Fraport zuständig für globale Investitionen, laut Medienberichten. Fraport war bei der Auktion um den Betrieb des Flughafens Guarulhos in Sao Paulo Anfang Februar leer ausgegangen. Von Berg kritisierte den Auktionsprozess. Die Kriterien orientierten sich einzig an dem höchsten Gebot, sagte der Manager zu Reportern in Sao Paulo. Der Prozess ignoriere aber die Eignung der Kandidaten, die Investitionen der Regierung in die Flughäfen auch effektiv und effizient umzusetzen.

Streik belastet

Der Streik im Februar macht sich währenddessen auch bei Fraport negativ bemerkbar. Das Luftfrachtaufkommen ging im vergangenen Monat um 9,1 Prozent zurück - und das obwohl sich der zusätzliche Arbeitstag durch das Schaltjahr noch positiv bemerkbar machte. Das Gleiche gilt auch für die Zahl der Passagiere. Zwar stieg das Passagieraufkommen um 0,7 Prozent, doch auch hier sorgte der Streik für eine deutliche Delle. Rund 170.000 Fluggäste konnten nicht befördert werden. Diesen Rückgang konnte auch das zusätzliche Passagieraufkommen aus dem Schaltjahrestag nicht wettmachen.

DER AKTIONÄR hält an seiner optimistischen Einschätzung zu der Aktie des im MDAX notierten Konzerns fest. Trotz Streiks hat der Konzern kürzlich seine Jahresziele bekräftigt. Die neue Startbahn sollte zusätzlich Rückenwind verleihen. Und auch die internationale Expansion sollte in den kommenden Monaten voranschreiten. Investierte Anleger halten an ihren Papieren fest.

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