Facebook
- Bianca Wirth - Jungredakteurin

Facebook sagt Adblockern den Kampf an – Aktie steigt

Facebook will Adblocker in Zukunft technisch aushebeln. Mit einem Software-Update sollen Nutzer außerdem künftig selbst entscheiden, welche Werbung sie sehen wollen und welche nicht. 


Mit einem neuen Werkzeug, will Facebook seinen Anwendern die Entscheidung darüber, welche Werbung sie sehen, bald selbst überlassen. Wenn sich Nutzer beispielsweise nicht für Hunde interessieren, sollten sie auch keine Werbung für Hundefutter erhalten. Außerdem hat Facebook angekündigt, künftig die Blockade von bestimmten Online-Werbeanzeigen durch so genannte Adblocker technisch zu verhindern. Dieser Ankündigung, stößt beim weltweit führenden Werbeblocker Eyeo auf scharfe Kritik. Es sei "ein bedauernswerter Schritt, da hier gegen die Entscheidung der Nutzer gehandelt wird", so Ben Williams, Sprecher von Eyeo. 


Procter&Gamble ändert Etat

Ein Großkunde hat seinen Etat für zielgerichtete Anzeigen bei Facebook bereits angepasst: Procter & Gamble. Grund für die Kürzung: Die Annoncen seien nicht wirksam genug. So hatte P&G beispielsweise eine Werbekampagne für das Duftspray „Febreze“ zunächst für Besitzer von Haustieren und große Familien als Zielgruppen eingestellt. Dennoch stagnierte der Verkauf des Sprays. Nachdem P&G die Zielgruppen aufhob, stiegen die Verkaufszahlen wieder an. Nichtsdestotrotz zieht sich P&G keineswegs vollkommen von Facebook als Werbeplattform zurück. Das Budget wird lediglich umverteilt.


Aufwärtstrend ungeblockt

Die Aktie von Facebook ist seit der Empfehlung in DER AKTIONÄR um über 40 Prozent gestiegen. Zuletzt haben starke Quartalszahlen das Papier auf ein neues Rekordhoch gehievt. Der Nettogewinn hat sich im Vergleich zum Vorjahr auf 2,05 Milliarden Dollar fast verdreifacht. Die Zahlen machen außerdem deutlich, dass Facebook ein wahres Paradies für Werbeanzeigen ist. Der Anzeigenumsatz ist innerhalb eines Jahres um 63 Prozent auf 6,23 Milliarden Dollar gestiegen. Daran dürfte auch die Maßnahmen von Procter & Gamble nichts ändern. Der Aufwärtstrend ist voll intakt, deshalb rät DER AKTIONÄR weiter zu: Kaufen.


 

Stocks on the Move
 

Autor: Clenow, Andreas
ISBN: 9783864703607
Seiten: 304
Erscheinungsdatum: 20.07.2016
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

Es ist gar nicht so schwer, den Markt zu schlagen. Dennoch versagen nahezu alle Investmentfonds regelmäßig bei dem Versuch. Hedgefondsmanager Andreas F. Clenow nimmt seine Leser mit hinter die Kulissen der Branche, um ihnen zu zeigen, warum das so ist und wie jeder Anleger die Fonds schlagen kann. Der Schlüssel dazu: Momentum-Investing. Es ist eine von nur sehr wenigen Methoden, die erwiesenermaßen konstant den Markt schlagen. In seinem Buch präsentiert Clenow die Methoden, mit denen eta blierte Hedgefonds ihre Ergebnisse erzielen. »Stocks on the Move« stellt einen rationalen Investmentansatz vor. Alle Regeln und alle Details werden erklärt, keine Frage bleibt offen.

 

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Benedikt Kaufmann | 0 Kommentare

Facebooks Mission für 2018

Jedes Jahr gibt sich Facebook CEO Mark Zuckerberg ein neues persönliches Ziel. Dieses Jahr lautet es: „Fix Facebook.“ Das soziale Netzwerk hat mit einer langen Liste an Problemen zu Kämpfen – darunter politische Einflussnahme, Fake-News und Cyber-Mobbing. Probleme, die Zuckerberg 2018 lösen will. mehr
| Benedikt Kaufmann | 0 Kommentare

An Facebook kommt kein Anleger vorbei

Als Facebook 2012 an die Börse ging, schaltete der Konzern noch keine Werbung auf Smartphones. Doch CEO Mark Zuckerberg sah die Zukunft seines Konzerns auf mobilen Endgeräten – Facebook solle eine „Mobile First Company“ werden. Heute verdient die US-Firma rund 80 Prozent der Umsätze auf dem … mehr
| Benedikt Kaufmann | 0 Kommentare

Facebook: Die verlorene Generation

Das beste Soziale Netzwerk ist das, auf dem deine Freunde sind. Je mehr Nutzer auf der jeweiligen Plattform vertreten sind, desto stärker werden weitere Nutzer angezogen. Die kritische Masse an Profilen hat Facebook bereits erreicht: Mehrere Generationen sind annähernd komplett auf dem sozialen … mehr