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- Jonas Groß - Volontär

Facebook at work: Chatten am Arbeitsplatz bald Realität

Rechtlich ist Fremdbeschäftigung – wie Chatten in sozialen Netzwerken – während der Arbeitszeit verboten. Dennoch dürfen Arbeitnehmer in Zukunft auch am Arbeitsplatz Facebook nutzen. Das Unternehmen wird in den kommenden Monaten das soziale Netzwerk für Firmen Facebook at work starten, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.

So funktioniert Facebook at work

Bereits seit Anfang des Jahres können ausgewählte Unternehmen Facebook at Work testen. Die allgemeine Plattform soll für alle Unternehmen zugänglich und kostenlos sein. 95 Prozent der Facebook-Features sollen auch bei Facebook at Work zur Verfügung stehen, wie Manager Julie Coderniou angab. Demnach gebe es sowohl einen Newsfeed und eine Chat-Funktion. Auch das „Liken“ und Kommentieren von Beiträgen ist auf der neuen Plattform möglich. Spielfunktionen sollen allerdings wegfallen. Zusätzlich zur „normalen“ Facebook-Version sollen auch exklusive Produkte wie Sicherheitstools zur Verfügung stehen. Laut einer Unternehmenssprecherin werde zudem für „ein paar Dollar im Monat pro Nutzer“ ein Premium-Service angeboten werden, der Analysetools und Kundensupport enthält. Facebook-at-Work-Nutzer bekommen gesonderte Profile, die sich von den Facebook-Profilen unterscheiden.

Karriere-Markt im Fokus

Facebook möchte durch die neue Plattform auch im Karriere-Markt ein Wörtchen mitreden. Dieser ist laut den Marktforschern des IDC mehr als sechs Milliarden Dollar pro Jahr wert. Hier sind LinkedIn und Monster große Player. Im deutschsprachigen Raum ist Xing Marktführer.

 

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Facebook investiert in zahlreiche Projekte: Videoplattform, News-App und kostenloses Internet für Milliarden Menschen. Die Facebook-Aktie steckt voller Fantasie. Zwar ist die Aktie mit einem 2016er-KGV von 37 kein Schnäppchen mehr, doch aufgrund von zweistelligen Wachstumsraten ist die hohe Bewertung durchaus gerechtfertigt. Anleger steigen ein. Das Kursziel des AKTIONÄR lautet 120 Euro.


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