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- DER AKTIONÄR

Exxon mit Rekordgewinn

Gut behauptet sind die US-Börsen am Donnerstag aus dem Handel gegangen. Nachdem der Dow Jones zu Beginn der Sitzung von Immobilienmarktdaten belastet worden war, drehte der Leitindex nach überzeugenden Unternehmensbilanzen ins Plus. Freude bereitete Anlegern die Rekordgewinne des Ölkonzerns Exxon Mobil. An der Nasdaq bestimmten Internettitel den Handel. Papiere von Red Hat brachen um 24 Prozent ein.

Gut behauptet sind die US-Börsen am Donnerstag aus dem Handel gegangen. Nachdem der Dow Jones zu Beginn der Sitzung von Immobilienmarktdaten belastet worden war, drehte der Leitindex nach überzeugenden Unternehmensbilanzen ins Plus. Freude bereitete Anlegern die Rekordgewinne des Ölkonzerns Exxon Mobil. An der Nasdaq bestimmten Internettitel den Handel. Papiere von Red Hat brachen um 24 Prozent ein.

Marktdaten und Konjunktur

Der Dow Jones stieg zum Handelsschluss 0,2 Prozent auf 12.164 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 legte 0,5 Prozent auf 1.389 Zähler zu. Der Nasdaq-Composite gewann 1,0 Prozent auf 2.379 Punkte.

Das US-Handelsministerium hatte am Donnertag einen deutlichen Anstieg der Neubauverkäufe gemeldet. Laut Marktteilnehmern lag dies jedoch nur an den deutlich gesunkenen Immobilienpreise. Dieser Preisverfall werde von Volkswirten als Zeichen einer schwächeren US-Konjunktur gesehen, hieß es.

Einzelwerte

Aktien von Exxon Mobil kletterten 0,9 Prozent auf ein Rekordhoch von 71,62 Dollar. Der Ölkonzern steigerte seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal auf 10,5 Milliarden Dollar und fuhr damit den zweithöchsten jemals erzielten Gewinn eines US-Konzerns ein.

Papiere von Boeing fielen 2,1 Prozent auf 79,14 Dollar. Hintergrund war ein großer Auftrag aus China an den Wettbewerber Airbus. China hat eine vorläufige Order zum Kauf von 150 Flugzeugen des Typs A320 unterzeichnet.

Home Depot legten 2,1 Prozent auf 37,38 Dollar zu. Die Analysten von Lehman Brothers hatten zuvor sich positiv zu den langfristigen Aussichten der Baumarktkette geäußert.

An der Nasdaq brachen Aktien von Red Hat um 24 Prozent auf 14,83 Dollar ein. Oracle will Linux-Software zu günstigeren Preisen als Red Hat anbieten. Das dürfte Red Hat hart treffen, vermuteten Analysten, denn das Unternehmen verdient sein Geld hauptsächlich mit Lizenzen und Unterstützung für Linux-Software.

Clear Channel Communications gewannen 9,7 Prozent auf 35,48 Dollar. Das größte Rundfunkunternehmen der USA prüft Strategien, mit denen der Shareholder Value verbessert werden soll. Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass sich die Gesellschaft zum Verkauf stellt, hieß es von Marktteilnehmern.

Nikkei im Minus

Der Aktienmarkt in Tokio tendierte am Freitag nach Gewinnmitnahmen zum Schluss leichter. Der Nikkei-225 verlor 142 auf 16.669 Punkte. Verluste gab es vor allem bei Immobilientiteln, Bankenwerten und den Aktien von großen Handelshäusern.

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| Stefan Sommer | 0 Kommentare

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