- Marco Bernegg

Extrem niedrige Transaktionsgebühren beim Bitcoin - Ende der Skalierungsdebatte?

Es ist still geworden um die ewig andauernde Skalierungsdebatte beim Bitcoin. Nachdem die Transaktionskosten im Dezember wegen des großen Hypes in ungeahnte Höhen gestiegen sind, befinden sie sich aktuell wieder auf einem niedrigen Niveau.

Einem Bericht von CoinDesk zufolge sind die Transaktionskosten von 26 US-Dollar im Dezember auf mittlerweile wieder drei US-Dollar gefallen. Viele fragen sich nun, wie es zu dieser signifikanten Veränderung kommen konnte und stellen dabei die verschiedensten Theorien auf. Manche vermuten das SegWit-Update ist dafür verantwortlich, andere reden von einer Abwanderung zu Bitcoin Cash oder auch einer neuen Technologie namens „Batching“. Hier sollen viele Transaktionen zu einer zusammengefasst werden, wodurch mehr Platz auf der Blockchain entsteht. Große Exchanges wie CoinBase bestätigten in der Vergangenheit bereits die Arbeit an derartigen Systemen.

Bitcoin-Entwickler Meni Rosenfeld hält nichts von solchen Spekulationen. Er twitterte: „Der Hauptgrund für den Fall der Transaktionskosten ist nicht SegWit oder eine Abwanderung zu Bitcoin Cash. Es ist einfach so, dass sich der Kaufrausch bei Kryptowährungen beruhigt hat.“

Die ewige Skalierungsdebatte des Bitcoin ist also noch lange nicht gelöst und spätestens bei der nächsten großen Kaufwelle wird sie wieder präsent in den Medien sein.

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