Amazon
- Benedikt Kaufmann

Amazon, Google und Facebook – Das könnte teuer werden!

Nachdem die EU-Finanzminister sich zum Wochenbeginn nicht auf eine einheitliche Digitalsteuer einigen konnten, plant Frankreich nun den Alleingang und macht Druck. Das Risiko einer Digital-Steuer für Amazon, Google und Facebook steigt und könnte den Aktien einen Schock verpassen.

Beim Treffen der EU-Finanzminister wurde eine Umsatzsteuer von drei Prozent auf digitale Umsätze diskutiert. Jedoch braucht eine solche Steuer die Zustimmung aller 28 Mitgliedsstaaten, inklusive der kleineren Steueroasen wie Irland, die jahrelang von den Tech-Giganten profitierten. Kein Wunder, das ein Deal nicht zustande kam.

Der französische Finanzminister kündigte daher einen Alleingang an. Ab 2019 soll in Frankreich eine Digitalsteuer eingeführt werden, sollte sich die EU nicht einigen.

Langfristig denken…

Das Risiko einer höheren Besteuerung für die Digital-Giganten Amazon, Google, Facebook und Co erhöht sich Woche um Woche. Die langfristigen Chancen der Konzerne sollte dies jedoch kaum mindern. Der Wachstumsmotor läuft aktuell derart kraftvoll, dass, selbst mit einem Abschlag von drei Prozent auf die EU-Umsätze, die Expansion weiter gehen dürfte. Konkrete Ergebnisse seitens der EU dürften die Aktien dennoch kurzfristig treffen.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Jonas Lerch | 0 Kommentare

FANG-Aktien: Im Todeskreuz gefangen – und jetzt?

Der Zollstreit zwischen USA und China belastet seit Wochen die Märkte weltweit. Der S&P 500 krachte in dieser Woche um 3,5 Prozent nach unten. Die FANG-Aktien traf es besonders hart. Jetzt droht weiteres Ungemach, denn viele der Einzelwerte im S&P 500 haben zuletzt ein unheilvolles Chartsignal … mehr
| Andreas Deutsch | 0 Kommentare

Amazon: Diese Statistik macht Mut

Die Börse ist derzeit definitiv nichts für schwache Nerven. Ein falsches Wort von Donald Trump, Xi Jinping oder Jerome Powell kann die Kurse heftig unter Druck setzen. Beispiel Amazon: Der Chart gleicht seit Oktober einer Achterbahnfahrt. Der Blick auf die vergangenen zehn Jahre zeigt aber … mehr
| Andreas Deutsch | 0 Kommentare

Amazon: Diese Prognose darf nicht aufgehen

Alljährlich amüsiert, schockiert, inspirieren die Experten der dänischen Saxo Bank Anleger, Analysten und Volkswirte mit ihren „zehn ungewöhnlichen Prognosen“. Auch die Prognosen für das kommende Jahr haben es in sich. Eine davon hat mit der Bekämpfung des Klimawandels zu tun und betrifft unter … mehr