EVONIK INDUSTRIES
- Maximilian Völkl

Evonik-Aktie: Die Bären bleiben am Ruder

Seit dem Börsengang Ende April 2013 kennt die Aktie von Evonik Industries nur den Weg nach unten. Die Analysten haben jetzt ihre Einschätzungen angepasst. Wie geht es weiter mit den Papieren des Chemieunternehmens?

Es ist nicht das Jahr der IPOs. Evonik, Kion und LEG Immobilien notieren derzeit allesamt unter dem Emissionskurs. Besonders schlimm schaut es bei Evonik aus. Von Anfang an haben die Bären die Richtung vorgegeben. Die Aktie des Chemieunternehmens notiert über 20 Prozent unter dem Ausgabekurs vom 25. April.

Kursziele gesenkt

Die Analysten haben ihre Kursziele für Evonik nun erneut gesenkt. Die US-Bank Citigroup hat ihre Verkaufsempfehlung bestätigt und das Kursziel von 28 auf 24 Euro nach unten geschraubt. Analyst Andrew Benson sieht das Chemieunternehmen mittelfristig vor zunehmendem Preis- und Wettbewerbsdruck. Evonik sei sehr konjunkturabhängig und das aktuelle Umfeld härter als erwartet. Laut Benson sei eine Erholung erst ab 2015 in Sicht. Auch UBS-Analyst Thomas Gilbert hat sein Kursziel von 31 auf 28,50 Euro gesenkt, die Einstufung jedoch auf „Neutral" belassen. Aufgrund der Preisrückgänge und der schwachen Nachfrage hat der Experte seine Ergebnisschätzungen für 2013 und 2014 gesenkt. Auch Gilbert erwartet eine Erholung erst ab 2015.

Fallendes Messer

Die Evonik-Aktie liefert derzeit keine Argumente für einen Einstieg. Anleger sollten nicht in das fallende Messer greifen. Ein Boden ist noch nicht in Sicht. Also: Finger weg!

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema: