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Eutelsat-IPO, die Zweite

Alles noch einmal auf Anfang: Nachdem der Satellitenbetreiber Eutelsat seinen für Oktober geplanten Börsengang kurzfristig absagte, starten die Franzosen nun einen neuen Versuch - allerdings zu deutlich reduzierten Preisen.

Alles noch einmal auf Anfang: Nachdem der Satellitenbetreiber Eutelsat seinen für Oktober geplanten Börsengang kurzfristig absagte, starten die Franzosen nun einen neuen Versuch - allerdings zu deutlich reduzierten Preisen.

Von Nancy Lanzendörfer

Noch in dieser Woche, am 2. Dezember, will mit Eutelsat der drittgrößte Satellitenbetreiber der Welt seine Aktien an der Pariser Euronext einführen. Dieser Schritt war bereits für den 28. Oktober geplant. Damals wurde das Vorhaben wegen des Kurseinbruchs von Technologieaktien gestoppt. Da half es auch nichts, dass der Preis für die Aktien von zuvor 15,25 bis 17,75 Euro auf 12,00 bis 13,80 Euro gesenkt wurde, das Interesse des Marktes konnte nicht geweckt werden. Nun hofft Eutelsat mit einem Ausgabepreis von zwölf Euro nach einer Preisspanne von 11,75 Euro bis 12,75 Euro wohl auf ein erfolgreicheres Börsendebüt als beim größten Börsengang des Jahres in Europa, dem Going Public von Electricité de France. Die Aktien des Stromriesen notieren leicht unter dem Ausgabepreis von 32 Euro. Eutelsat will netto 826 Millionen Euro erlösen und damit vor allem Schulden abbauen. Anleger dürfen nun also gespannt sein, ob Eutelsats Börsengang, der dem Unternehmen mehr als ein Viertel weniger einbringt als geplant, nun doch endlich von Erfolg gekrönt sein wird.

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