Kion
- Thomas Bergmann - Redakteur

Kion: Börsenstart in den Sand gesetzt

Europas größter Gabelstaplerhersteller Kion ist jetzt an der Börse, der schnelle Euro war mit der Aktie aber nicht zu machen. Die Aktie notiert aktuell deutlich unter dem Ausgabekurs. Analysten zeigen sich skeptisch.

„Wir hätten uns keine schlechtere Woche in diesem Jahr aussuchen können", bringt es Johannes Huth, der Deutschland-Chef des Kion-Miteigentümers KKR auf den Punkt. Die Kion-Aktie startete heute mit 24,19 Euro zwar noch leicht über dem Ausgabepreis von 24,00 Euro in den Handel, sackte im Anschluss allerdings klar ab. Wie ein Händler erklärte, könnte der am unteren Ende der Preisspanne festgelegte Ausgabepreis Investoren abgeschreckt haben, da dies nicht für eine rege Nachfrage spreche.

Immer noch zu hoch bewertet?

Experten haben bereits im Vorfeld gewarnt: „Börsengänge dieser Art sind keine echten Börsengänge, sondern der Versuch der Investoren Kasse zu machen", so der Tenor. Die Kion-Aktie dürfte in den kommenden Tagen weiter unter Druck stehen. Auch Analystenstimmen häuften sich, wonach die Papiere verglichen mit Konkurrent Jungheinrich zu hoch bewertet seien.

(Mit Material von dpa-AFX)

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