Euromicron
- Stefan Limmer - Redakteur

Euromicron: Schwarzer Tag für Aktionäre

Der Spezialist für Netzwerke und Glasfaserkabel Euromicron enttäuscht mit den Zahlen zum dritten Quartal die Anleger. Sowohl Gewinn als auch Umsatz sind stark zurückgegangen. Der Titel gerät daraufhin am Freitag im Handelsverlauf unter die Räder und führt die Verlierliste im TecDAX an.

Bittere Stunden für Aktionäre von Euromicron. Das Frankfurter Unternehmen veröffentlichte am Freitag überraschend schlechte Zahlen für das dritte Quartal. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von über sechs auf 2,4 Millionen Euro. Der Umsatz verringerte sich von über 90 auf 73,7 Millionen Euro.

Hoffnungsschimmer am Horizont

Wegen einer positiven Entwicklung bei den Auftragseingängen im Oktober bestätigte der Vorstand aber dennoch den Umsatzausblick für das Gesamtjahr. Euromicron erwartet nach wie vor einen Erlös zwischen 330 und 345 Millionen Euro. Die angepeilte EBIT-Rendite zwischen acht und elf Prozent wird hingegen wohl nicht erreicht werden.

Charttechnisch angeschlagen

Aufgrund der Zahlen geriet die Euromicron-Aktie am Freitag im Handelsverlauf deutlich unter Druck. Der Kurs durchbrach die wichtige horizontale Unterstützung bei 19,00 Euro. Die charttechnische Situation hat sich somit deutlich eingetrübt. Die nächste Unterstützung wartet erst bei der 17,00-Euro-Marke. Anleger sollten daher vorerst die Finger von der Aktie lassen. 

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema: