RCM Beteiligungs
- DER AKTIONÄR

Erfolgsduo

Die Immobiliengesellschaften SM Wirtschaftsberatungs AG (SMW) und deren 20-Prozent-Tochter RCM Beteiligungs AG sind für treue AKTIONÄRS-Leser längst keine Unbekannten mehr. Während sich RCM seit Empfehlung im Februar 2006 mehr als verdoppelt hat, legte SMW seit Aufnahme ins Trading-Depot um 62 Prozent zu. Weitere Kursgewinne scheinen vorprogrammiert.

Viele kleinere Immobilienwerte führen an der Börse ein Schattendasein. RCM und SMW zählen zu den rühmlichen Ausnahmen.

Die Immobiliengesellschaften SM Wirtschaftsberatungs AG (SMW) und deren 20-Prozent-Tochter RCM Beteiligungs AG sind für treue AKTIONÄRS-Leser längst keine Unbekannten mehr. Während sich RCM seit Empfehlung im Februar 2006 mehr als verdoppelt hat, legte SMW seit Aufnahme ins Trading-Depot um 62 Prozent zu. Weitere Kursgewinne scheinen vorprogrammiert.

SMW mit Gewinnsprung

Die von SMW für das ersten Quartal 2007 gemeldete Ergebnisexplosion von 741.000 Euro auf 5,05 Millionen Euro ist vor allem auf Beteiligungsverkäufe an der RCM zurückzuführen. SMW hob durch diese Transaktionen nicht nur hohe stille Reserven, gleichzeitig ermöglichte es drei großen deutschen Fonds den Einstieg bei RCM. Mit einem aktuellen Marktwert von rund 9,6 Millionen Euro ist die RCMBeteiligung das größte Einzel-Asset der SMW. Unternehmensbeobachter gehen jedoch davon aus, dass in den kommenden Monaten weitere stille Reserven im Beteiligungsbereich gehoben werden. Denkbar wäre dies beispielsweise bei der Tochter SMB. Darüber hinaus sitzt SMW auf einer Liquiditätsposition im mittleren einstelligen Millionenbereich. Mindestens ebenso wichtig sind jedoch die steuerlichen Verlustvorträge, die immer noch bei über zehn Millionen Euro liegen.

Hohe Dividende möglich

Bei der vor allem im Dresdner Raum aktiven RCM hat sich die steuerliche Situation hingegen schon gewandelt: Der verbliebene Verlustvortrag beträgt noch 1,7 Millionen Euro. Bei einem für das laufende Jahr geplanten Nettogewinn von sechs Millionen Euro – mehr als 50 Cent je Aktie – wird der steuerliche Verlustvortrag auch nach HGB komplett aufgebraucht und RCM für dieses Jahr dividendenfähig. Rund 30 Cent je Aktie veranschlagen unternehmensnahe Kreise als Ausschüttung. Dies würde einer Rendite von 7,4 Prozent entsprechen. Mittlerweile scheint RCM der ehemaligen Konzernmutter sogar den Rang abzulaufen. Wenn in zirka sechs Wochen die Wandelanleihe zur Platzierung anstehen wird (nach Eintragung des bedingten Kapitals im Handelsregister), kann RCM ohnehin zum „großen Schlag“ ausholen. Dies könnte die Übernahme einer Immobiliengesellschaft oder ein größeres Immobilienprojekt sein.

RCM vor Quantensprung

Bei RCM und SMW sollten sich Anleger nicht von der hervorragenden Kursentwicklung der vergangenen Monate abschrecken lassen. Beide Aktien sind auf aktuellem Niveau kaufenswert, zumal der positive Newsflow weiter anhalten sollte. Mit den Einnahmen aus der Wandelanleihe wird RCM in eine neue Dimension wachsen – und damit auch für SMW immer wertvoller.

Kursziel bei RCM: 6,00 Euro. Stopp: 3,20 Euro.

Kursziel bei SMW: 22,00 Euro. Stopp: 11,50 Euro.

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 23/2007.

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