Perilya Ltd.
- DER AKTIONÄR

Erfolgreiche "Zink-Story"

Zentrales Projekt von Perilya ist die Broken-Hill-Mine im Südosten Australiens. Im zurückliegenden zweiten Halbjahr 2006 konnte Perilya dort 58.200 Tonnen Zink und 37.600 Tonnen Blei fördern. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2006 bedeutet dies zwar einen 20-prozentigen Rückgang bei der Zinkproduktion, dennoch konnte der Nettogewinn um 50 Prozent auf 76,1 Millionen Australische Dollar gesteigert werden.

Mit einem Rekordgewinn beendete Perilya das zurückliegende Jahr. Aktionäre können sich über ein "Geschenk" freuen.

Mit einem Kursplus von 76 Prozent seit der letzten Empfehlung im AKTIONÄR Juli 2006 (siehe DER AKTIONÄR 31/06) haben die Aktien von Perilya eine gute Performance gezeigt. Das Unternehmen mausert sich mehr und mehr zu einem bedeutenden Zinkproduzenten. Die Papiere sind an der Börse aber immer noch günstig bewertet.

Rekordgewinne

Zentrales Projekt von Perilya ist die Broken-Hill-Mine im Südosten Australiens. Im zurückliegenden zweiten Halbjahr 2006 konnte Perilya dort 58.200 Tonnen Zink und 37.600 Tonnen Blei fördern. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2006 bedeutet dies zwar einen 20-prozentigen Rückgang bei der Zinkproduktion, dennoch konnte der Nettogewinn um 50 Prozent auf 76,1 Millionen Australische Dollar gesteigert werden. Grund für den Produktionsrückgang waren schwächere Zinkgehalte im abgebauten Erz. Dabei soll es sich aber nach Einschätzung des Managements nur um eine vorübergehende „Delle“ handeln. Mittelfristig soll die Jahresproduktion von derzeit rund 130.000 Tonnen auf 250.000 Tonnen Zink erhöht werden. Erreicht werden soll dies unter anderem durch neue Abbauzonen, die innerhalb der Broken-Hill-Mine liegen. Dass der Nettogewinn trotz des Produktionsrückgangs beim Zink so stark zugelegen konnte, ist vor allem das Ergebnis eines deutlich gestiegenen Zinkpreises. Während dieser im ersten Halbjahr 2006 bei durchschnittlich 2.743 Dollar je Tonne lag, wurden im zweiten Halbjahr schon 3.740 Dollar im Schnitt erzielt.

Vier Prozent Dividendenrendite

Für eine Überraschung sorgte Perilya bei der Präsentation der Halbjahreszahlen Anfang Februar. Das Management kündigte die Zahlung einer Halbjahresdividende von zehn Australische Cent an. Ein solches „Geschenk“ an die Aktionäre kann sich das Unternehmen locker leisten. Immerhin wies Perilya zum 30. Dezember 2006 einen Barbestand von 240 Millionen Australische Dollar auf. Zudem wurde in den zurückliegenden sechs Monaten ein Cashflow von 108 Millionen Australische Dollar erzielt. Für das gesamte Geschäftsjahr 2007 (30. Juni 2007) rechnen Analysten mit einer Jahresdividende auf mindestens 20 Cent, was einer aktuellen Dividendenrendite von vier Prozent entspricht.

Zinkpreis gibt Richtung vor

Mit Perilya setzen Anleger auf eine intakte „Zink-Story“. Gute Wachstumsaussichten und eine ordentliche Dividendenrendite von vier Prozent runden das positive Gesamtbild ab. Aber Vorsicht, auch Perilya birgt Risiken. Die Aktien reagieren sehr sensibel auf Veränderungen des Zinkpreises. Einsteigen sollte man also nur, wenn man gegenüber Zink bullish eingestellt ist.

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 10/2007.

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