E.on
- Stefan Sommer - Volontär

E.on-Aktie: Das sagt Goldman Sachs zur Aufspaltung

Die E.on-Aktie hat am Dienstag zu den Verlierern im DAX gezählt. Nach der Euphorie durch über die Abspaltung des Atom-, Kohle- und Gasgeschäfts sorgten negative Analystenkommentare für einen Abverkauf der Aktien. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die aktuellen Pläne des Energiekonzerns unter die Lupe genommen und sieht den Wandel durchaus als Chance.

Analystin Deborah Wilkens hat E.on nach der angekündigten Aufspaltung des Energiekonzerns auf der "Conviction Buy List" mit einem Kursziel von 19 Euro belassen. Die Pläne der Düsseldorfer seien radikal und dürften das Aufwärtspotenzial der Aktie offenlegen, so die Expertin. Der Schritt sei strategisch sinnvoll, da sich konventionelle Energieerzeugung und erneuerbare Energien in puncto Risiken und Finanzbedarf unterschieden und verschiedene Investoren ansprächen.

E.on; Chart

 

 

Zukunft bleibt ungewiss

Aktuell lässt sich die Aufspaltung von E.on noch nicht komplett bewerten, da viele Fragen offen bleiben. Das zeigt sich auch an den insgesamt gemischten Meinungen der Analysten. Bevor klar ist wie die Pläne der Düsseldorfer umgesetzt werden und welche Konsequenzen dies für das Unternehmen hat bleibt der Wert auf der Shor-List des AKTIONÄR.

 

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on und RWE: Schwarzer Mittwoch

Die Gewinnwarnung von Innogy schockt am Mittwoch den Versorgersektor. Nachdem die Aktien der Branche in diesem Jahr bislang sehr gut gelaufen sind, wurden viele Anleger von der schlechten Nachricht auf dem falschen Fuß erwischt. Im DAX tragen RWE und E.on deutlich die rote Laterne. mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on: Platzt der Fortum-Deal doch noch?

E.on will seine Beteiligung an der Kraftwerkstochter Uniper an den finnischen Wettbewerber Fortum veräußern. Der DAX-Versorger hat dem Angebot über 22 Euro je Aktie bereits zugestimmt und sich zu einer hohen Strafzahlung verpflichtet, wenn der Verkauf noch platzt. Experten sprechen von einem „done … mehr