Electronic Arts
- Michel Doepke - Volontär

Electronic Arts: Solide Zahlen – Aktie rutscht ab

Das traditionell schwache zweite Quartal 2016/2017 bei Electronic Arts (EA) blieb ohne größere Überraschungen. Umsatz und Ergebnis lagen über den Erwartungen der Analysten. Trotzdem gaben die Papiere nach der Veröffentlichung rund drei Prozent ab.

Solides Quartal

Mit einem Verlust von 0,13 Dollar je Aktie erzielte der Spiele-Publisher einen geringeren Verlust als von Experten erwartet (-0,17 Dollar). Auch der Umsatz lag mit 898 Millionen Dollar über den Schätzungen und stieg um zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum – allerdings kalkulierte EA mit höheren Erlösen (17 Millionen Dollar mehr).

Im abgelaufenen Quartal spielten insgesamt über 43 Millionen Gamer neue Spiele von Electronic Arts. Die großen Neuheiten haben jedoch noch keinen großen Einfluss auf die Bilanz. Fifa 17 beispielsweise wurde wenige Tage vor dem Quartalsabschluss veröffentlicht – und die anderen Highlights Battlefield 1 und Titanfall 2 fließen erst im Folgequartal ein.

Fokus auf Digital-Verkäufe

Verstärkt setzt der amerikanische Spiele-Entwickler auf den digitalen Verkauf der Games. Insgesamt 63 Prozent (entspricht 566 Millionen Dollar) erzielte EA per Download. Jedoch wächst dieses Segment derzeit lediglich vier Prozent. Am schnellsten in diesem Sektor wächst der Bereich der Mobile Games.

 

In Zukunft wird Electronic Arts die Digital-Verkäufe weiter forcieren. Für dieses Geschäftsjahr prognostiziert der Konzern Nettoumsätze in Höhe von rund 4,8 Milliarden Dollar und ein EBIT von circa 1,07 Milliarden Dollar.

Chartbild angeschlagen

Nach den soliden Quartalszahlen rutschten die Papiere ab – der kurzfristige Aufwärtstrend ist gebrochen. Ersten Halt bieten die horizontale Unterstützung bei 75 Dollar sowie die 200-Tage-Linie im Bereich von 73,15 Dollar. Neueinsteiger warten eine Bodenbildung ab – investierte Anleger bleiben dabei.

 


 

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| Nikolas Kessler | 0 Kommentare

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