Electronic Arts
- Julia Breuing

Electronic Arts: Höchstleistung durch „FIFA 17“

Nach der Rekord-Testphase von „Battlefield 1“ deutet sich auch für „FIFA 17“ eine Bestleistung an. Obwohl das Spiel erst am Dienstag offiziell auf den Markt kommt, trudeln schon jetzt die ersten überzeugten Kritiken ein. Durch die neuen Schätzungen zeichnet sich ab, dass die vorherigen Erwartungen der Analysten zu konservativ sind.

Die Bewertungen für das Simulationsspiel auf der Webseite Metacritic sind durchweg positiv. Das durchschnittliche Rating ist mit 86 höher als für das Vorgänger-Spiel (83) und knapp über dem 10-Jahres-Durchschnitt von 85,7. Analyst Michael Olson von Piper Jaffray hält seine ursprüngliche Hochrechnung für die jährlichen Verkäufe von 20 Millionen Spielen deshalb für konservativ. Zudem dürfte EA in der zweiten Hälfte von 2016 von starken Titeln wie „Battlefield 1“ und „Titanfall 2“ profitieren. Olson blies die Aktie daraufhin auf „Overweight“ mit einem Kursziel von 89 Dollar.

Auch Morgan Stanley hat die Aktie am Freitag mit „Overweight“ bewertet und das Kursziel sogar bei 101 Dollar festgesetzt. Die Analysten trauen der Aktie im Jahresvergleich also ein Plus von knapp 20 Prozent zu. Sie sind optimistisch auf den Gaming-Markt gestimmt, da sie in Zukunft mehr Möglichkeiten zur Monetarisierung sehen. In der Vergangenheit seien die meisten Umsätze durch Einmalkäufe gemacht worden, während In-Game-Käufe nun ein größeres Umsatzpotential versprechen würden.

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Angetrieben von den positiven Nachrichten zu „FIFA 17“ und den optimistischen Analysten, kletterte die Aktie von Electronic Arts am Freitag auf ein neues Allzeithoch von 84,50 Dollar. Damit baut sie ihren Aufwärtstrend weiter aus. Die drei neuen Spielehits dürften die Aktie auch in der zweiten Jahreshälfte kräftig unterstützen. Neueinsteiger schlagen bei Rücksetzern zu, spekulative Anleger können mit dem empfohlenen Mini-Long an der weiteren Kursentwicklung überproportional partizipieren.


 

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