Electronic Arts
- Benedikt Kaufmann

Electronic Arts: Abverkauf geht weiter – Analysten setzen die Axt an

Während andere Gaming-Aktien bereits an der Bodenbildung arbeiten, geht der Abverkauf bei Electronic Arts ohne Pause weiter. Jahresperformance aktuell: minus 19 Prozent. Die Analysten stufen nach und nach ihre Kursziele herab. Heute sind die Analysten von Needham am Zug.

Von 150 auf 100 Dollar senken die Needham-Analysten ihr Kursziel der EA-Aktie. Eine heftige Herabstufung – doch selbst 100 Dollar würden noch einem Kurspotenzial von über 25 Prozent entsprechen. Die Analysten sehen nach den „Battlefield“-Problemen auch die Margen bei einem neuen „Star Wars“-Spiel in Gefahr. Durch das „Battlefront II“-Desaster und die Lizenzgebühren an Disney dürften die Gewinne deutlich geschmälert werden. Die Analysten sind zudem überzeugt, dass sich die schwache Entwicklung der „Fifa Ultimate“-Umsätze auch im kommenden Geschäftsjahr fortsetzen dürfte.

Finger weg

Die Aktie ist mit einem 19er-KGV von 18 auf den ersten Blick günstiger geworden. DER AKTIONÄR sieht jedoch die Schätzungen der Analysten, insbesondere aufgrund der unterschiedlichen Erwartungen bezüglich Battlefield V, als zu bullish an. Vergangene Woche hat Piper Jaffray sowohl Schätzungen als auch Kursziel deutlich nachgebessert und legte den Fokus bereits auf das nächste Geschäftsjahr. Jetzt senkt Needham die Erwartungen. Und andere Analysten sollten folgen. Der Kurs dürfte im laufenden Geschäftsjahr daher weiter unter Druck bleiben.

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| Benedikt Kaufmann | 2 Kommentare

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