Hansen Natural
- DER AKTIONÄR

Einfach erfrischend anders

Der US-Getränkehersteller Hansen Natural trifft genau den Geschmack der Amerikaner und glänzt mit Wachstumsraten, von denen die Konkurrenz nur träumen kann. Eines ist auf jeden Fall sicher: Hansen beschert die Monster-Energy-Produktreihe satte Gewinne.

Der US-Getränkehersteller Hansen Natural trifft genau den Geschmack der Amerikaner und glänzt mit Wachstumsraten, von denen die Konkurrenz nur träumen kann.

Neonfarbene Aufschriften, der Slogan „Unleash the beast“, was zu deutsch so viel bedeutet wie „Entfessle das Biest in dir!“ und doppelt so viel Koffein wie in Produkten der Konkurrenz zu finden ist. Irgendwie kann man schon nachvollziehen, warum der Energy-Drink „Monster Energy“ bei den Amerikanern so gut ankommt. Eines ist auf jeden Fall sicher: Dem US-Getränkespezialisten Hansen Natural beschert die Monster-Energy-Produktreihe satte Gewinne.

"Monster Energy" verleiht Flügel

Seit der Markteinführung des Getränkes im Jahr 2002 konnte Hansen Natural dessen Marktanteil kontinuierlich ausbauen. Betrug dieser 2004 noch gerade einmal knapp fünf Prozent, liegt er inzwischen bei rund 15 Prozent. Dagegen büßte Marktführer Red Bull in der gleichen Zeit rund um 25 Prozent auf aktuell knapp 43 Prozent ein. Hansen hat die Zeichen der Zeit erkannt. Mit einer breiten Werbeoffensive bei Konzerten oder diversen Sportveranstaltungen in den Bereichen Motocross, Surfen oder Skateboarding gelingt es dem Unternehmen immer wieder, neue Kunden zu akquirieren. Inzwischen gibt es „Monster Energy“ in mehreren Varianten, darunter auch eine mit wenig Zucker und nur zehn Kalorien. Ein Vorteil gegenüber der Konkurrenz ist auch die Größe der Dose. Im Vergleich zu Red Bull bekommt man bei Monster Energy mehr Inhalt für vergleichbar weniger Geld.

Starke Vermarktungspartner

Und Hansen will seine Strategie weiter fortsetzen. Im vergangenen Jahr gelangen zwei Partnerschaften mit dem Bier-Giganten Anheuser-Busch sowie PepsiCo. Diese Deals verschaffen Hansen Zugang zu einer noch breiteren Kundenbasis. So ist der Monster Energy-Drink inzwischen auch in Kanada erhältlich. Eine weitere Expansion nach Europa ist durchaus vorstellbar.Neben Energy-Drinks, die rund 80 Prozent des Umsatzes von Hansen Natural ausmachen, besitzt das Unternehmen aber auch noch viele weitere Produkte im Sortiment, darunter sogenannte „Functional Drinks“. Das sind mit Vitaminen oder Mineralstoffen versetzte Getränke. Dieser Markt wächst jährlich um circa 20 Prozent.

Fazit

Die Wachstumsstory bei Hansen Natural ist weiterhin intakt. Mit Anheuser-Busch und PepsiCo verfügt das Unternehmen über etablierte Vertriebspartner. Nach dem Kursrutsch infolge der letzten Quartalszahlen notiert die Aktie nun wieder auf einem attraktiven Niveau. Chart-technisch dürfte mittelfristig das Gap über 50 Dollar wieder geschlossen werden.

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 03/2008.

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