ARROWHEAD RESEARCH DL-,01
- DER AKTIONÄR

Eine für alle

Hinter Arrowhead Research verbirgt sich ein Basket aus interessanten Nanotechs. Für Anleger, die sich im Nano-Dschungel noch nicht besonders gut auskennen, genau das Richtige.

Hinter Arrowhead Research verbirgt sich ein Basket aus interessanten Nanotechs. Für Anleger, die sich im Nano-Dschungel noch nicht besonders gut auskennen, genau das Richtige.

Bei der Nanotechnologie handelt es sich nicht - wie so oft fälschlicherweise behauptet - um eine Branche. Auf atomarer und molekularer Ebene verwischen die Grenzen zwischen den einzelnen Naturwissenschaften, so dass die Nanotechnologie schließlich in nahezu jeder Branche ihr Potenzial unter Beweis stellen kann. Anleger stehen somit oftmals vor der Qual der Wahl, wenn es um die Auswahl interessanter Nano-Werte geht. Mit Arrowhead Research bekommt man fast alles auf einmal.

Drei lukrative Säulen

Das US-amerikanische Unternehmen hat ein clever durchdachtes Geschäftsmodell, das sich auf die drei Schlüsselbereiche "Forschungsprogramme", "Tochtergesellschaften" und "Patentportfolio" stützt. Die Töchter Insert Therapeutics und Calando Pharmaceuticals sind im wachstumsstarken Nanobiotechnologie-Markt tätig. Aonex Technologies hat sich auf die Herstellung von Halbleiter-Nanomaterialien spezialisiert und mit Nanopolaris ist Arrowhead auch im Zukunftsmarkt Nanotubes bestens positioniert. Das Marktpotenzial der vier Töchter dürfte bei mehreren Milliarden Dollar liegen. Zudem besitzt Arrowhead das weltweit am besten diversifizierte Patentportfolio im Nanotechnologie-Sektor. Auch das verspricht künftige Einnahmen. Nicht zu vergessen die Vermarktungsrechte, die man für die finanzielle Unterstützung von Forschungsprogrammen auf universitärer Ebene erhalten wird.

Es geht voran

Größtenteils spielt sich bei Arrowheads Projekten noch alles auf der Forschungsebene ab. Daher schreibt das Unternehmen bis dato noch keine nennenswerte Umsätze, geschweige denn Gewinne. Allerdings kann man bereits beachtliche Erfolge vorweisen. Erst in der vergangenen Woche machte Insert Therapeutics von sich reden. Die amerikanische Gesundheitsbehörde hat dem Unternehmen grünes Licht für die klinische Phase I für Cyclosert gegeben. Dahinter verbirgt sich ein spezielles Polymer, das zunächst in der Krebsbekämpfung eingesetzt werden soll. Bereits auf dem Markt befindliche Konkurrenzprodukte spielen den jeweiligen Unternehmen jährlich rund eine Milliarde Dollar ein. Wohl nicht mehr lange, denn laut Insert soll Cyclosert weitaus besser sein - das hätten zumindest präklinische Tests ergeben.

Fazit

Arrowhead hat im Januar die vor knapp einem Jahr prognostizierte Kapitalerhöhung abgeschlossen. Dem Unternehmen flossen dabei 19,6 Millionen Dollar zu, so dass man über ausreichend finanzielle Mittel verfügt. Gemessen an der aktuellen Marktkapitalisierung von 165 Millionen Dollar ist der Wert deutlich unterbewertet, bedenkt man das riesige Potenzial der einzelnen Projekte. Dennoch ist die Aktie nur etwas für spekulative Anleger. Arrowhead und Co befinden sich in frühen Entwicklungsphasen. Ob der enormen Wachstumsfantasie müssen Rückschläge einkalkuliert werden.

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