Balda
- Werner Sperber - Redakteur

Ebro Foods und Metro im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau II

Focus Money hat Heißhunger auf Ebro Foods. Die Prior Börse möchte mit der Metro zur Trendwende fahren. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Die folgenden Texte sind von den jeweils genannten Publikationen übernommen und üblicherweise sinnwahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz in der Klammer "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern. Kollege H. G. hat auf folgendes hingewiesen: Die Bezeichnung "endlos laufender Call-Optionsschein" ist so nicht korrekt beziehungsweise irreführend, denn Optionsscheine (im strengen Sinne) haben immer eine Laufzeit. Korrekt müsste es "Turbo-Call-Optionsschein" etc. heißen. Im Sinne der leichteren Lesbarkeit behalten wir jedoch die Formulierung "endlos laufender Call-Optionsschein" bei.): Die Experten von Focus Money legen den Stoppkurs bei 13,30 Euro fest und zitieren Professor Professor Max Otte, der die Aktie von Ebro Foods mit einem Kursziel von mindestens 19,34 Euro zum Kauf empfiehlt. Das spanische Unternehmen ist weltweit mit führend auf dem Markt für Reis (in Deutschland etwa mit der Marke "Oryza" vertreten) und die Nummer 2 auf dem Weltmarkt für Nudeln (in Deutschland etwa mit der Marke "Birkel"). Ebro Foods produziert in insgesamt 25 Ländern in Europa, Afrika, Asien und Nordamerika. Die Aktie besitzt einen stark defensiven Charakter, was bedeutet, dass Kursrückgänge nicht so stark ausfallen, wie etwa bei Unternehmen aus zyklischen Branchen und diese Kursrücksetzer auch bald wieder aufgeholt werden. Analysten gehen von moderaten, dafür stetigen Umsatz- und Gewinnzuwächsen aus. Charttechnisch befindet sich der Kurs seit Mitte vergangenen Jahres in einem Aufwärtstrend, in dem jüngst der Widerstand bei 15,30 Euro überwunden worden ist.

(Anmerkung der Redaktion: Max Otte wurde als Matthias Otte geboren, ist Professor für Betriebswirtschaftslehre, Professor für Unternehmensanalyse und -diagnose, Leiter des von ihm gegründeten Instituts für Vermögensentwicklung (IFVE) sowie Fondsmanager. Prof. Prof. Otte hat seit dem Jahr 2005 auch die Staatsangehörigkeit der USA. Dabei hat Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel erst am 28. Mai 2013 noch einmal bestätigt, dass es in Deutschland keine sogenannte doppelte Staatsbürgerschaft geben dürfe. 1998/99 veranlassten der jetzige Bundesfinanzminister Dr. jur. Wolfgang Schäuble und Dr. jur. Edmund Stoiber, der sich noch bis Oktober 2014 Leiter einer EU-Arbeitsgruppe zum Bürokratieabbau nennen darf, deshalb sogar eine Unterschriftenaktion gegen diese doppelte Staatsangehörigkeit. Davon profitierte Roland Koch, der jetzige Vorstandsvorsitzende der Bilfinger AG, der aufgrund dieser Kampagne zum Ministerpräsidenten von Hessen gewählt worden ist und als "brutalstmöglicher Aufklärer" im hessischen Spenden-Skandal berüchtigt wurde, bei dem es um "jüdische Vermächtnisse aus dem Ausland" ging, was sich als Lüge herausstellte. Dass die CDU Hessen für diese "jüdischen Vermächtnisse" Steuern in Deutschland nachgezahlt und eine entsprechende Strafe wegen Steuerhinterziehung erhalten hat, ist nicht bekannt.)

Änderungen in Musterdepots im Börsenspiel von Focus Money:

Roland Könen, zuständig für das Musterdepot der Value-Holdings Capital Partners AG, möchte 400 Anteile der Salzgitter AG zu höchstens 25,50 Euro aufnehmen.

In dem von Jürgen Nowacki betreuten Musterportfolio der Vereinigung Technischer Analysten Deutschlands e.V. und der my-broker GmbH sind die 4.500 Aktien der Esprit Holding mit einem Gewinn von sechs Prozent zu 1,13 Euro sowie die 312 Titel der Deutschen Lufthansa mit leichtem Verlust zu 15,85 Euro und die 70 Stammaktien der Bayerischen Motoren Werke (BMW) mit einem Minus von einem Prozent zu 70,16 Euro ausgestoppt worden. Dafür möchte Nowacki 73 Stammaktien von BMW und 250 Papiere von Intel einbuchen.


Die Prior Börse: Die Wende dürfte gelingen    

Dass die Metro AG den Umsatz im vergangenen Jahr stabil bei 66 Milliarden Euro gehalten hat, werten die Experten der Prior Börse als großen Erfolg. Das Unternehmen hat sich von Randaktivitäten getrennt. Die hohen Schulden von 7,5 Milliarden Euro wurden um immerhin eine Milliarde gesenkt. Eine weitere Entschuldung zeichnet sich ab. Vorstandsvorsitzender Olaf Koch möchte für die Kunden des Einzelhandelskonzerns Mehrwert schaffen und erklärt, in diesem Jahr auf dem richtigen Kurs zu sein. Im ersten Quartal stiegen der Umsatz und der Gewinn im Jahresvergleich leicht an. Nun sind weitere Wachstumssignale zu erkennen, wie etwa die stark zulegenden Erlöse über das Internet. Dieses Online-Geschäft sorgt allerdings nur für mehr als fünf Prozent des Konzernumsatzes. In den kommenden Jahren dürfte Metro bis zu einer Milliarde Euro jährlich verdienen. Der Börsenwert von derzeit 8,8 Milliarden Euro ist dafür viel zu gering. Das Kerngeschäft von Metro ist der Einkauf durch Geschäftskunden, die sich mit großen Mengen an Ware eindecken, um sie in ihren Restaurants, Läden oder Kiosken weiter zu verkaufen. Damit erlöste Metro im vergangenen Jahr 31 Milliarden Euro und verdiente vor Zinsen und Steuern (EBIT) knapp eine Milliarde Euro. Mit diesem sogenannten Cash-Carry-Konzept möchte Metro nun die Märkte in Russland, China und der Türkei besser erschließen. Zudem expandieren die Elektronikmarkt-Tochterfirmen Saturn und Media Markt ebenfalls nach Russland und die Türkei. Für Metro stehen die Chancen gut, die Wende zu schaffen.

Änderungen in einem Musterdepot der Prior Börse:

Die Verantwortlichen für das Trading-Musterportfolio möchten ihre 350 Anteile von Zooplus wohl mit Verlust und ihre 3.000 Aktien von Balda wohl um den Einstandskurs ausbuchen. Dafür möchten sie 250 Titel von Xing und 1.000 Papiere von C.A.T. Oil einbuchen.   


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