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Ebay - Schuster bleib ...

... bei deinen Leisten! Das ist zumindest die Botschaft, die die US-Anleger dem Ebay-Management übermittelten: Presseberichte über einen möglichen Kauf des Internettelefonie-Anbieters Skype werteten die Börsianer als weiteres Indiz dafür, dass sich Ebays Wachstum im Kerngeschäft dem Ende nähert.

... bei deinen Leisten! Das ist zumindest die Botschaft, die die US-Anleger dem Ebay-Management übermittelten: Presseberichte über einen möglichen Kauf des Internettelefonie-Anbieters Skype werteten die Börsianer als weiteres Indiz dafür, dass sich Ebays Wachstum im Kerngeschäft dem Ende nähert.

Das "Wall Street Journal" und die "New York Times" hatten übereinstimmend berichtet, Ebay würde über den Erwerb des Internettelefonie-Anbieters Skype verhandeln. Als möglichen Kaufpreis nannte das "Wall Street Journal" bis zu drei Milliarden Dollar, in der "New York Times" war sogar von bis zu fünf Milliarden Dollar die Rede.

Skype bietet seinen Kunden weltweite Internettelefonie, deren Kosten unter denen traditioneller Anbieter liegen. Vor zwei Jahren gegründet verfügt das Unternehmen mittlerweile schon über einen Kundenstamm von 52 Millionen.

Weiterhin heißt es in den Zeitungsberichten, dass die Verhandlungen sich in einer heißen Phase befinden und ein Abschluss längst noch nicht feststehe. Sprecher der beteiligten Parteien wollten zu den Gerüchten keine Stellungnahme abgeben.

Tanz auf zu vielen Hochzeiten?

Es ist nicht der erste Ansatz einer Ausweitung der Geschäftstätigkeit. Das Online-Auktionshaus hat sich in den letzten Monaten bereits weitere Standbeine wie den Immobilienhandel erschlossen. Eine mögliche Skype-Übernahme wäre dem "Wall Street Journal" zufolge jedoch eine "entscheidende Wende" in der Unternehmensstrategie. Von dieser zeigte sich der Markt aber nicht überzeugt, die Aktie verlor beinahe vier Prozent.

Fazit: Die Ebay-Aktie ist derzeit technisch angeschlagen, die Spekulationen um das künftige Wachstum dürften sich weiterhin belastend auf den Kurs auswirken. Bevor sich die technische Situation nicht aufhellt, drängt sich kein Engagement auf.

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