Royal Dutch Shell
- Werner Sperber - Redakteur

EamS: Royal Dutch Shell hat sich bestens gerüstet

Die Euro am Sonntag verweisen auf die Ankündigung der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC), die Fördermenge etwas zu senken. Zudem soll das Nicht-OPEC-Mitglied Russland Ende Oktober bei einem OPEC-Treffen dabei sein. Fachleute schätzen, die Fördermengen werden höchstens gleich bleiben und nicht sinken. Der Vorstand der Royal Dutch Shell plc bereitet sich deshalb auf weiterhin niedrige Ölpreise vor, zumal die Übernahme des britischen Flüssiggas-Unternehmens BG Group im ersten Quartal dieses Jahres noch belastet.

 

Doch der niederländisch-britische Konzern möchte Unternehmensteile verkaufen und dabei 30 Milliarden Dollar einnehmen, um die Bilanz zu entlasten. Diese Verkaufsstrategie und der Sparkurs dürften angesichts schwacher Zahlen für das zweite Quartal 2016 verschärft werden. Derzeit plant Royal Dutch Shell in diesem Jahr 29 Milliarden Dollar zu investieren. Im Jahr 2014 belief sich dieser Betrag, einschließlich der BG Group, noch auf 45 Milliarden Dollar. Bis zum Jahr 2020 möchte der Vorstand höchstens 30 Milliarden Dollar pro anno investieren, um die Dividendenzahlung sicherzustellen. Analysten schätzen den freien Cashflow für dieses Jahr auf 20 Milliarden Dollar, wobei zehn Milliarden davon für die Ausschüttung gebraucht werden.

 

Die Euro am Sonntag erklärt, charttechnisch hat die Notierung der B-Aktie die Hürde bei 22 Euro überwunden; der nächste Widerstand liegt bei 25 Euro. Die B-Aktie ist mit einem KBV von 1,2 und einem KGV von 14 für das nächste Jahr bewertet. Anleger sollten sie mit einem Kursziel von 28 Euro und einem Stop-Loss bei 19,50 Euro kaufen.

 


 

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