Deutsche Bank
- Werner Sperber - Redakteur

EamS: Die Deutsche Bank schockt erneut

Die Euro am Sonntag verweist auf die Forderung des US-Justizministeriums von 14 Milliarden Dollar an die Deutsche Bank. Die Behörde wirft dem Unternehmen vor, Hypotheken an mittellose Familien vergeben und die Kreditrisiken in komplizierten Anleihen an Anleger weitergereicht zu haben. In der beginnenden Finanz- und Schuldenkrise ab dem Jahr 2008 sind diese Papiere wertlos geworden.

 

Die endgültige Straf-Summe steht zwar nicht fest, aber diese Forderung übersteigt sowohl alle gleichen Forderungen der US-Justizbehörde an ausländische Banken, als auch die gesamten Rückstellungen der Bank für Strafen aus Gerichtsurteilen von 5,7 Milliarden Euro. Die Deutsche Bank selbst geht von einer deutlich niedrigeren Strafe als die geforderten 14 Milliarden Dollar aus und bereitet jetzt ein eigenes Angebot an die Behörde vor. Fachleute sehen durchaus Verhandlungspotenzial. Dennoch sackte der Aktienkurs am Freitag ab. Zudem ist die Bank weltweit noch in fast 8.000 Rechtsstreitigkeiten verwickelt.

 

Die Deutsche Bank hat bislang noch immer keine Strategie, vor allem keine für das Geschäft mit Privatkunden. Zudem greifen die Einsparungen noch nicht. Vor allem aber hat die Deutsche Bank wenig Geld. Vor dem Hintergrund der US-Forderung flammen also die Spekulationen um eine Kapitalerhöhung wieder auf. Die Euro am Sonntag zieht als Fazit: Keine klare Strategie, kaum Erträge, hohe Risiken. Meiden.


 

Das ist die Börse

Autor: André Kostolany
ISBN: 9783864702372
Seiten: 208
Erscheinungsdatum: 08. Oktober 2014
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

Die Spekulation ist eine Kunst – eine Kunst, die Zeit und Geduld erfordert. In diesem Buch – seinem Erstlingswerk – nimmt uns Altmeister André Kostolany mit auf eine spannende Reise durch den Dschungel der Finanzwelt. Es ist verblüffend: Kostolanys Beobachtungen, die er vor über 50 Jahren mit den Augen eines Gentleman-Spekulanten machte, sind heute genauso gültig wie anno 1961. Am Ende der Lektüre sehen wir Leser die Börse mit anderen Augen. Zum 25. Verlagsjubiläum legt der Börsenbuchverlag den lange vergriffenen Klassiker in einer Jubiläumsausgabe neu auf. 

 

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