Bayer
- Werner Sperber - Redakteur

EamS: Bei Bayer erwarten noch Viele eine Niederlage des Vorstandsvorsitzenden

Die Euro am Sonntag erklärt, der Aktienkurs der Bayer AG wird vom Übernahmeangebot von rund 66 Milliarden Dollar für Monsanto belastet. Bayer erwartet, den Kauf im letzten Quartal des nächsten Jahres abschließen zu können. Die Notierung der US-Firma wiederum liegt ein Fünftel niedriger als diese Offerte. Viele Anleger glauben also, die Akquisition könnte doch noch scheitern. Schließlich muss dieser Kauf von weltweit rund 30 Kartellbehörden erlaubt werden.

 

Mit der Übernahme würde Bayer/Monsanto einen Umsatz von 23 Milliarden Euro bei Saatgut und landwirtschaftlicher Chemie erreichen. Die weltweite Nummer 2, Chemchina/Syngenta, kommt auf Erlöse von knapp 15 Milliarden Euro. Mit diesen beiden Übernahmen Bayer/Monsanto und Chemchina/Syngenta, verringert sich die Zahl der großen Anbieter von sechs auf vier. Diese vier Konzerne beherrschen drei Viertel des Marktes.

 

Vor diesem Hintergrund erwartet der Vorstand von Bayer Geschäftsbereiche mit einem Umsatz von 1,5 Milliarden Euro verkaufen zu müssen. Falls die Kartellbehörden weitere Abgaben verlangen würden, könnte Bayer von dem Kauf zurücktreten. Das würde allerdings wohl als Niederlage des neuen Vorstandsvorsitzenden Werner Baumann angesehen. Die Euro am Sonntag rät dazu, die Aktie mit einem Kursziel von 100 Euro und einer Absicherung bei 82 Euro zu halten.

 


 

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