Airbus
- Norbert Sesselmann - Redakteur

EADS: Airbus mit fettem Zusatzgewinn

Die EADS-Tochter Airbus wird wohl eine Milliarde Euro mehr einnehmen als geplant. Der Grund hierfür ist der schwache Euro. Die Aktie nimmt Kurs auf das Allzeithoch bei 35 Euro.

Der relativ schwache Eurokurs beschert dem europäischen Flugzeugbauer Airbus voraussichtlich einen unverhofften Milliardengewinn. „Weil wir unsere Flugzeuge vor allem in Europa herstellen, aber in US-Dollar verkaufen, bedeutet das für uns höhere Erträge", sagte der Airbus-Chef Fabrice Brégier der Wirtschaftswoche.

Kleine Änderung, große Wirkung

"Eine Änderung des Wechselkurses von zehn Cent gegenüber dem US-Dollar beeinflusst unseren operativen Gewinn um rund eine Milliarde Euro", erklärte der Chef der EADS-Tochter. "Beim gegenwärtigen Kurs von 1,25 Dollar pro Euro bedeutet das gegenüber unserer Planung ein Plus von gut einer Milliarde Euro".

Weiterhin Luft nach oben

Die Airbus-Mutter EADS hat zuletzt ihre Gewinnprognose angehoben und rechnet für das Gesamtjahr mit einem Betriebsergebnis von 2,7 statt zuvor 2,5 Milliarden Euro. An der Einschätzung des AKTIONÄR ändert sich nichts: Trotz der jüngsten Kursrallye hat das Papier vor allem mittel- bis langfristig Luft nach oben. Erstes Kursziel bleibt das Allzeithoch bei rund 35 Euro.

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