E.on
- Thorsten Küfner - Redakteur

E.on und Uniper im Aufwind

Der Essener Energieriese E.on und seine Kraftwerkstochter Uniper wollen nach einem Bericht der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe) mehrere hundert Millionen Euro sparen. Allein E.on plane Einsparungen im niedrigen dreistelligen Millionen-Bereich. Die Aktien der beiden Versorger legen im frühen Handel deutlich zu.

Ein Sprecher von E.on sagte dazu am Samstag auf Anfrage: "Wir haben stets gesagt, dass wir die operativen Kosten im Blick behalten müssen und Kostensenkung eine dauerhafte Aufgabe bleibt." Die Kostendisziplin gelte für alle Bereiche. Auf die Frage, ob auch Personal eingespart werde, sagte der Sprecher, es gebe bei E.on "keine Pläne für einen genau bezifferbaren Stellenabbau". Am Mittwoch stellt E.on seine Quartalsbilanz vor.

Auch bei Uniper soll gespart werden. Die Gesamtkosten sollten bis 2018 im Rahmen des Sparprogramms "Voyager" sogar um 500 Millionen Euro gesenkt werden, berichtete die "Rheinische Post" unter Berufung auf Arbeitnehmerkreise. Zwar habe der Konzern kein Einsparziel vorgegeben, doch so viel Geld fehle 2018 in der Planung. Ein Uniper-Sprecher wollte die Zahl gegenüber der Zeitung nicht bestätigen. Die Einsparungen würden aus den Geschäftsbereichen entwickelt und nicht von oben nach unten. Es stünden aber alle Bereiche und Ebenen auf dem Prüfstand. Dies bedeute auch "tiefe Einschnitte für das Management und die gesamte Belegschaft".

 

Uniper vor neuem Hoch
Die Aktie von Uniper steht kurz vor einem neuen Kaufsignal. Trader können hier zugreifen. E.on bleibt hingegen vorerst eher eine Halteposition.

(Mit Material von dpa-AFX)

 


 

Das kleine Buch der Market Wizards

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Seiten: 208
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Verlag: Börsenbuchverlag
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