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- Thorsten Küfner - Redakteur

E.on und RWE fallen – Public Power haussiert weiter

Während E.on und RWE ihren Anteilseignern zuletzt kaum Freude bereitet haben, beschert die Aktie des griechischen Versorgers Public Power ihren Eigentümern regelmäßig satte Gewinne – seit dem Tief im Sommer hat sich der Kurs fast versiebenfacht.

Gerade einmal 1,15 Euro kostete eine Aktie des größten griechischen Stromversorgers Public Power Corporation (PPC) im Juni 2012. Kürzlich notierten die Anteilscheine sogar bei 8,10 Euro. Der Kurs hatte sich seit dem Tief damit versiebenfacht. Die Anteile des Energieriesen haussieren, obwohl der Konzern natürlich auch stark unter der Krise leidet - so können immer mehr Stromkunden ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen, was PPC vermehrt zu Abschreibungen auf Forderungen nötigt. Doch immer mehr Investoren erkennen, dass zahlreiche griechische Aktien zu Unrecht in den Keller geprügelt worden sind und springen jetzt auf den fahrenden Zug auf.

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Zwar notiert die Aktie von PPC noch immer weit unter dem Buchwert, mit einem 2014er-KGV von 15 ist der Titel gemessen an der Bewertung anderer europäischer Versorger jedoch auch kein Schnäppchen mehr, zumal das Risiko bei PPC wesentlich höher ist als etwa bei E.on oder RWE. Wer der AKTIONÄR-Empfehlung gefolgt ist, sollte daher den Stoppkurs zur Gewinnsicherung auf 5,60 Euro nachziehen. Einen Neueinstieg sollten ausnahmslos sehr risikobereite Anleger wagen. Dabei sollte ein enger Stopp gesetzt werden und der Kapitaleinsatz gering gehalten werden.

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