RWE
- Michael Herrmann - Redakteur

E.on und RWE: Fortschritte verpufft

E.on und RWE basteln weiter fleißig an ihrer Neuausrichtung. Beide Konzerne konnten dabei in der vergangenen Woche weitere Teilerfolge erzielen. Dennoch konnten sie sich dem Negativtrend des DAX nicht entziehen und gaben auf Wochensicht leicht ab. E.on bleibt dennoch ein Top-Pick.

Konzernchef Johannes Teyssen bastelt weiter fleißig am Umbau des Energieriesen E.on. Zu Beginn der abgelaufenen Handelswoche berichtete Dow Jones Newswires, dass Deutschlands größter Energieversorger bis Ende des Monats Erstrundengebote für die Abfalltochter Energy from Waste eingefordert hat. Ein Verkauf könnte E.on Experten zufolge rund eine Milliarde Euro in die Kassen spülen.

Rückzug aus Tschechien

Auch Konkurrent RWE treibt die Neuausrichtung des Konzerns voran. Am Freitag berichtete Die Tageszeitung Lidove Noviny, dass knapp 20 Unternehmen an RWEs tschechischem Gasnetz interessiert seien, dessen Wert von Experten auf etwa 1,65 Milliarden Euro geschätzt wird.

E.on bleibt der Favorit

Anleger reagierten kaum auf die Fortschritte beim Umbau der Energieversorger. Auch positive Analystenstimmen sowie markante Aussagen des E.on-Chefs Johannes Teyssen konnten den Versorger-Aktien kaum Schwung verleihen. Dabei hätte gerade E.on diesen im Kampf um den wichtigen Widerstand im Bereich von 18,65 Euro gut gebrauchen können. DER AKTIONÄR ist weiter vom Potenzial des Branchenprimus überzeugt und sieht ein Kursziel von 25 Euro. Ein Stopp bei 14,50 Euro sichert ab.

Immer gut informiert

Das Online-Real-Depot garantiert absolute Transparenz - es berücksichtigt sowohl Ordergebühren als auch die Abgeltungssteuer. Der kostenlose Newsletter informiert zeitverzögert per Email über alle Veränderungen im Depot. Mit dem SMS-Alarm hat DER AKTIONÄR einen weiteren Service im Angebot. Registrierte Nutzer werden über jede Transaktion realtime per SMS auf das Handy informiert. Für weitere Informationen zum DER AKTIONÄR Online-Real-Depot SMS-Alarm einfach hier klicken.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte:

Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Powered by DAF

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

Top-Gewinner RWE: Das klingt gut!

Am Freitag führt RWE den DAX deutlich an. Der Versorgerriese setzt die Erholungsbewegung der laufenden Woche damit weiter fort. Am Montag hatte die Aktie noch ein neues 52-Wochen-Tief aufgestellt. Inzwischen notiert der Kurs allerdings bereits wieder über sechs Prozent höher. mehr
| Florian Söllner | 0 Kommentare

RWE: Sonne und Wind sorgen für Gewinneinbruch

Der Abwärstrend ist noch nicht gestoppt: Der Verfall der Strompreise setzt dem Energiekonzern RWE weiter zu. Im ersten Quartal sackte der betriebliche Gewinn verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um fünf Prozent auf 1,63 Milliarden Euro ab, wie das Unternehmen am Mittwoch in Essen mitteilte. Das lag … mehr
| Stefan Limmer | 0 Kommentare

RWE: Sorgt die Energiewende für den Untergang?

Die RWE-Aktie eröffnete am Freitag rund vier Prozent unter dem Schlusskursniveau vom Vortag. Der Grund ist allerdings diesmal nur der Dividendenabschlag. Die Zukunftsaussichten sind jedoch alles andere als rosig, sodass sich Anleger wohl auf weiter sinkende Kurse einstellen müssen. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Munich Re und RWE: Keine Panik!

In einem eigentlich freundlichen Marktumfeld verbilligen sich die Papiere des weltgrößten Rückversicherers Munich Re und des Essener Energieversorgers RWE um knapp vier Prozent und rangieren damit abgeschlagen am Ende der DAX-Rangliste. Grund zur Sorge besteht für die Anteileigner der beiden … mehr