E.on
- Florian Söllner - Leitender Redakteur

E.on und RWE: „Hedge-Fonds bewegen die Kurse“

Die Aktien von E.on und RWE tümpeln weiterhin vor sich hin. Bereits Februar 2014 hatte sich Gerard Reid, Partner von Alexa Capital, gegenüber dem AKTIONÄR skeptisch gezeigt. Anders als viele Analysten sah er kein Comeback von Kohle und Gas und sagte: „Goldman Sachs liegt falsch“.

Acht Monate später – die Aktien haben sich kaum bewegt – hat DER AKTIONÄR wieder bei dem Energie-Experten nachgefragt. „E.on und RWE haben weiterhin sehr viele Probleme – wo soll ich anfangen?“, so Reid. Die Unternehmenskultur sei falsch, die Schulden zu hoch und zudem würden strukturelle Probleme belasten.

Short-Eindeckungen
Dennoch sieht er durchaus kurzfristig die Chance auf eine Kurserholung. „Die Kurse werden von den großen Hedge-Fonds bewegt, die jetzt gerade ihre Shorts eindecken.“ Zudem würden in den nächsten sechs Monaten E.on und RWE eher gute Nachrichten veröffentlichen. „Die Zahlen dürften eher positiv überraschen“, so Reid.

Doch auf längere Sicht sieht Reid keine Outperformance der Aktien. Schließlich würde der Strompreis sinken, da wegen Solar- und Windstrom immer mehr Überkapazitäten in den Markt kämen. „Zudem reichen die Rückstellungen für den Abbau der Atomkraftwerke nicht“, so der Experte.

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| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

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