E.on
- Thorsten Küfner - Redakteur

E.on-Tochter Uniper: 60 Prozent Potenzial?

"Dafür, dass Uniper von bösen Zungen als Reste-Rampe oder "E.Off" bezeichnet wurde, ist der Börsenstart gut gelungen", kommentierte Kapitalmarktexperte Robert Halver (Baader Bank) den Börsenstart der E.on-Tochter Uniper. Die Aktie kann im schwierigen Umfeld leicht zulegen und verfügt laut Macquarie noch über reichlich Potenzial.

So hat die australische Großbank die Uniper-Papiere mit "Outperform" und einem Kursziel von 16 Euro in die Bewertung aufgenommen. Analyst Peter Crampton erklärte, Anlegern biete sich mit dem Börsengang der seiner Ansicht nach „deutlich unterbewerteten“ E.on-Kraftwerkstochter eine günstige Einstiegsgelegenheit. Entscheidender seien aber die positiven Mittelfristperspektiven. So rechnet der Experte für den Zeitraum 2016 bis 2020 mit einem durchschnittlichen Dividendenanstieg von 28 Prozent pro Jahr.

Vier Euro runter
Hingegen wurde E.on von "Outperform" auf "Underperform" abgestuft und das Kursziel von 10,50 auf 6,50 Euro gesenkt. Analyst Crampton betonte, die negativere Einschätzung der Versorgeraktie reflektiere die Abspaltung der Kraftwerkstochter Uniper. Vor allem die strapazierte Bilanz und die im Branchenvergleich unterdurchschnittliche Dividendenrendite des Energiekonzerns könnten die Aktie belasten.

Zu hohe Risiken
Angesichts der weiterhin hohen Risiken für beide Konzerne bleibt DER AKTIONÄR für E.on und auch für Uniper eher skeptisch. Anleger sollten hier zunächst weiter an der Seitenlinie verharren.

(Mit Material von dpa-AFX)


 

Börsenerfolg mit der Keynes-Methode
 

Autor: John F. Wasik
ISBN: 9783864702471
Seiten: 232 Seiten
Erscheinungsdatum: 22. Januar 2015
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

John Maynard Keynes ist einer der einflussreichsten Volkswirte des 20. Jahrhunderts. Kaum bekannt ist hingegen, dass er auch einer der kompetentesten und innovativsten Investoren war.

John F. Wasik zeigt uns einen weitgehend unbekannten John Maynard Keynes. Wir erfahren, wie seine volkswirtschaftliche Ansichten sein Anlageverhalten beeinflusst haben und umgekehrt. So wandelte er sich vom Rohstoffspekulanten zum Value-Investor. Wasik arbeitet heraus: Keynes’ Einsichten zu Buy and Hold, Diversifikation oder den Vorzügen von Dividenden-Aktien sind zeitlos und sollten auch von Anlegern des 21. Jahrhunderts zur Kenntnis genommen werden. Nicht umsonst hat er großen Einfluss auf Star-Investoren wie Warren Buffett und George Soros ausgeübt. Zeit für einen Blick auf den Investor Keynes.

 

 

 

 

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on: Der Wettbewerb ist hart

Es bleibt dabei: Die E.on-Aktie hängt seit Januar im Seitwärtstrend fest. Im schwächeren Marktumfeld ist die jüngste Attacke auf den oberen Begrenzungsbereich zwischen 7,40 und 7,60 Euro erneut gescheitert. Die Unterstützung bei 6,80 Euro rückt wieder näher. Auch operativ gab es zuletzt einen … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on: Fliegende Windräder – was steckt dahinter?

Der Versorger E.on will in fliegende Windräder investieren. Damit soll günstiger Ökostrom produziert werden. Die E-on-Aktie reagiert am Dienstag zwar zunächst negativ auf die angekündigten Investitionen. Der Ausbruch aus dem Seitwärtstrend lässt damit weiter auf sich warten. Langfristig bietet die … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on: Darauf kommt es jetzt an

Der entscheidende Impuls fehlt bei E.on nach wie vor. Seit Anfang des Jahres pendelt die Aktie des Versorgers in einem Seitwärtstrend zwischen 6,80 und 7,60 Euro. Die jüngsten Kapitalmaßnahmen hat die Aktie zwar gut verkraftet. Im skeptischeren Marktumfeld fehlt dem DAX-Titel nun allerdings der … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on: Das sind die Alternativen

Die Übernahmegerüchte in der Energiebranche reißen nicht ab. Viele Szenarien werden durchgespielt. Alleine für E.on gibt es verschiedene Optionen, wie die Konsolidierung vonstattengehen könnte.„Es werden sich in Europa einige Gelegenheiten ergeben“, befeuerte Enel-Chef Francesco Starace zuletzt die … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on: Das hört man gerne

Seit der Kapitalerhöhung zeigt der Trend bei E.on deutlich nach oben. Im freundlichen Marktumfeld kann der Versorger am Mittwoch weiter zulegen. In der neuen Energiewelt will der Versorger auch mit starken Solarlösungen punkten. Für seine Entwicklung erhält der DAX-Konzern sogar Lob von einem … mehr