E.on
- Maximilian Völkl

E.on: Das passt - endlich neuer Spielraum!

Am Mittwoch hat E.on Zahlen zum ersten Halbjahr präsentiert. Wie die Tochter Uniper am Vortag kann auch die Mutter überzeugen. Der Versorger konnte die Bilanz stärken und die Ausschüttungsquote dank der Rückzahlung der Brennelementesteuer erhöhen. Im Vergleich zum ersten Quartal lief es zuletzt wieder deutlich besser.

E.on hat im ersten Halbjahr einen Umsatz von 19,6 Milliarden Euro und ein bereinigtes EBIT von 1,8 Milliarden Euro erzielt. Wegen des schwachen ersten Quartals liegt das Ergebnis unter dem des Vorjahres. Die Erwartungen der Analysten wurden aber übertroffen. „Wir hatten angekündigt, dass wir den mäßigen Start im ersten Quartal durch eine starke Aufholjagd wettmachen würden. Das ist nun bereits weitgehend im zweiten Quartal gelungen. Unser Kerngeschäft hat ein starkes Ergebnisplus von 25 Prozent erreicht", zeigt sich Finanzvorstand Marc Spieker zufrieden.

„Mit dieser Entwicklung liegen wir im Rahmen unserer Prognose für das Gesamtjahr, die wir heute bestätigen“, so Spieker weiter. „Wir planen, ein bereinigtes EBIT zwischen 2,8 und 3,1 Milliarden Euro und einen bereinigten Konzernüberschuss zwischen 1,2 und 1,45 Milliarden Euro zu erreichen.“ Positiv ist zudem, dass die Bilanz deutlich gestärkt wurde. So ging die Nettoverschuldung von 26,3 Milliarden Euro Ende 2016 auf 21,5 Milliarden Euro zurück. Dank des neuen finanziellen Spielraums wird die Ausschüttungsquote für die Dividende von aktuell 50 bis 60 Prozent auf mindestens 65 Prozent erhöht.

Gewinne laufen lassen

Es läuft bei E.on. Ohne die Altlasten und mit dem Fokus auf die neue Energiewelt ist der Versorger auf dem richtigen Weg. In den Zahlen spiegelt sich das bereits wider. Wichtig ist vor allem, dass die Bilanz weiter gestärkt wird. Anleger setzen auf die Erholung und lassen die Gewinne laufen.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on: Darauf kommt es jetzt an

Im Gegensatz zu vielen anderen Aktien hat sich bei E.on in den vergangenen Tagen wenig getan. Der langfristige Seitwärtstrend ist nach wie vor intakt. Im schwachen Marktumfeld droht allerdings trotz der günstigen Bewertung zunächst noch einmal ein Test der unteren Begrenzung des Korridors bei 7,90 … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on: Dieses Urteil macht Hoffnung

Seit Wochen pendelt die E.on-Aktie im Seitwärtstrend. Trotz der guten Aussichten fehlen aktuell die Impulse, um Käufer anzulocken. Zu lange dauert es noch, bis der Innogy-Deal abgeschlossen ist. Die Bewertung ist jedoch vielversprechend. Auf dem aktuellen Niveau hat die Aktie noch viel Potenzial. mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on: Jetzt die Reißleine ziehen?

Wie viele andere Werte musste auch die E.on-Aktie am Mittwoch Federn lassen. Im Vergleich zu den Technologieaktien hält sich der Verkaufsdruck beim Versorger zwar in Grenzen. Das Problem: Es fehlen aktuell auch die Impulse, um den DAX-Titel wieder nach oben zu treiben. mehr