E.on
- Norbert Sesselmann - Redakteur

E.on: Wird 2012 alles besser?

Atomausstieg, hohe Gaspreise und als Folge ein Gewinneinbruch – 2011 war kein gutes Jahr für E.on. 2012 soll alles besser werden. Der Einstieg in neue Wachstumsmärkte soll den Konzern wieder auf die Erfolgsspur bringen. Ist die Aktie nach dem Kursdebakel der Vergangenheit ein Kauf?

Der Energiekonzern E.on wird 2011 erstmals in seiner Unternehmensgeschichte einen Nettoverlust einfahren. „Die Katastrophe von Fukushima habe zu gewaltigen Belastungen geführt", so der Konzernchef Johannes Teyssen. Weitere Belastungen aus Marktverwerfungen und Regulierungen seien hinzugekommen. „Wir haben in diesem Jahr sogar mit einem Verlust zu rechnen", so der Manager.

Neue Wachstumsmärkte

Um den Konzern wieder zurück in die Erfolgsspur zu bringen, wird Johannes Teyssen das Geschäft in den neuen Märkten vorantreiben. Der Fokus liegt hierbei auf die Länder Brasilien, Türkei und Indien. Es wird schon im ersten Halbjahr 2012 zu einem erfolgreichen Markteintritt kommen", so der E.on-Chef gegenüber der Börsen-Zeitung. Den finanziellen Spielraum bei der geplanten Expansion bezifferte Teyssen auf „einige Milliarden Euro".

Jetzt einsteigen?

Die Aktie hat 2011 rund 30 Prozent an Wert verloren und damit doppelt so viel wie der DAX. Seit 2008 beträgt das Minus sogar 70 Prozent. DER AKTIONÄR hat den Energieriesen genauer unter die Lupe genommen. Warum die Aktie jetzt für Anleger ein Kauf ist, erfahren sie in der neuen Ausgabe von DER AKTIONÄR (ab Mittwoch im Handel oder ab Dienstag als E-Paper bequem und günstig herunterladen).

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