E.on
- Maximilian Völkl

E.on: Jetzt die Reißleine ziehen?

Wie viele andere Werte musste auch die E.on-Aktie am Mittwoch Federn lassen. Im Vergleich zu den Technologieaktien hält sich der Verkaufsdruck beim Versorger zwar in Grenzen. Das Problem: Es fehlen aktuell auch die Impulse, um den DAX-Titel wieder nach oben zu treiben.

Charttechnisch hat sich an der Situation bei E.on wenig verändert. Der kurzfristige Abwärtstrend ist zwar weiter intakt. Langfristig hängt die Aktie aber unverändert im Seitwärtskorridor zwischen 7,90 und 10,00 Euro fest. Nach dem Abprallen am Widerstand bei 8,70 Euro geht der Blick nun aber wieder nach unten.

Im schwachen Marktumfeld droht eine schnelle Fortsetzung des Abverkaufs bis zur massiven Unterstützung bei 7,90 Euro. Wirklich dramatisch wird es erst, wenn auch diese Marke nachhaltig unterschritten wird. Nach oben bleibt die Hürde bei 8,70 Euro im Blick, oberhalb davon wäre der Weg bis 9,60 Euro frei.

Abwarten

Bei E.on ist das Bild aktuell weniger schlimm als bei vielen anderen Werten. Solange der Versorger über 7,90 Euro notiert, gibt es für investierte, konservative Anleger keinen Grund zum Handeln. Der Stopp bleibt bei 7,80 Euro. Da der Innogy-Deal noch viel Zeit benötigt, fehlen aber auch die Impulse für eine schnelle Kurserholung. Trader suchen sich deshalb andere Werte.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on vor Megadeal – diese Probleme drohen noch

Die neue Energiewelt bedeutet für E.on auch neue Herausforderungen. Mit der Trennung von der Stromerzeugung geht der Konzern neue Wege und löst sich von seinem einstigen Kerngeschäft. Um sich als Energiedienstleister neu zu positionieren, muss aber zunächst die Innogy-Übernahme abgeschlossen … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on: Darauf kommt es jetzt an

Im Gegensatz zu vielen anderen Aktien hat sich bei E.on in den vergangenen Tagen wenig getan. Der langfristige Seitwärtstrend ist nach wie vor intakt. Im schwachen Marktumfeld droht allerdings trotz der günstigen Bewertung zunächst noch einmal ein Test der unteren Begrenzung des Korridors bei 7,90 … mehr