E.on
- Thorsten Küfner - Redakteur

E.on: Goldman sieht Ziel von 18,00 Euro

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Aktien des Düsseldorfer Energieriesen E.on in einer Studie erneut näher unter die Lupe genommen. Ihr Ergebnis: Die DAX-Titel bleiben weiterhin auf der vielbeachteten "Conviction Buy List". Zudem sehen die Experten den fairen Wert für den Versorger bei 18 Euro, woraus sich derzeit Kurspotenzial von mehr als 30 Prozent errechnet.

Goldman-Sachs-Analystin Deborah Wilkens erklärte, der Versorger sehe eine gestiegene Wahrscheinlichkeit für Kapazitätsmärkte im deutschen Energiesektor in den Jahren 2016/17. In ihren Schätzungen seien Zahlungen zur Aufrechterhaltung bestimmter Kraftwerkskapazitäten bereits mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit enthalten. Das derzeitige Umfeld sieht die Expertin als nicht haltbar an, weswegen sie mit ihren Erwartungen für 2016 rund 30 Prozent über dem Markt liege.

Aktie bleibt ein Kauf

Auch DER AKTIONÄR bleibt für die E.on-Aktie wegen der nach wie vor niedrigen Bewertung weiterhin eine Kaufempfehlung des. Das Kursziel lautet 17,00 Euro, der Stoppkurs sollte bei 11,50 Euro belassen werden.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

RWE und E.on: Jetzt droht Ärger

Der Megadeal zwischen E.on und RWE zur Aufteilung der RWE-Tochter Innogy galt eigentlich als beschlossene Sache. Doch nun kommt Unruhe in die Neuordnung der deutschen Energiebranche. Angeblich will die australische Investmentbank Macquarie das Innogy-Geschäft in Tschechien kaufen. mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on und RWE: Das war erst der Anfang

Nach der Zerschlagung von Innogy bekommt die deutsche Energiebranche ein neues Gesicht. Für E.on und RWE als treibende Kräfte des Wandels dürfte sich der Deal auszahlen. Die Wettbewerber müssen nun reagieren. Der Versorger Steag rechnet damit, dass weitere Transaktionen folgen werden. mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on und RWE: Darum klappt der Megadeal

An der Börse kam der Deal zwischen E.on und RWE und die Aufteilung der RWE-Tochter Innogy gut an. Bei den Verbrauchern und Konkurrenten herrscht dagegen die Sorge, dass Megakonzerne mit großer Marktmacht entstehen. Der Wettbewerb im Strommarkt soll dadurch gefährdet sein, was zu höheren … mehr