E.on
- Maximilian Völkl

E.on: Goldman prüft Optionen – was passiert mit Uniper?

Seit der Abspaltung von Uniper konzentriert sich E.on auf das zukunftsträchtige Geschäft. Die Tochter dagegen beherbergt die konventionellen Kraftwerke. Bereits mehrfach hat E.on-Chef Johannes Teyssen betont, dass man sich zeitnah von der Beteiligung trennen will. Jetzt werden die Pläne konkreter.

Laut Insidern soll der Verkauf der Uniper-Anteile nun forciert werden. Goldman Sachs prüft demnach aktuell die verschiedenen Möglichkeiten. Für eine Trennung gibt es mehrere Optionen. Die Anteile könnten sowohl an der Börse platziert werden als auch direkt an einen Käufer gehen. Finanzinvestoren mit Erfahrungen in der Energiebranche wie KKR könnten interessiert sein.

Noch befinden sich die Überlegungen zwar in einem frühen Stadium. Es deutet sich aber an, dass E.on Uniper tatsächlich schnellstmöglich loswerden will, sobald die steuerlichen Beschränkungen für den Verkauf Ende des Jahres entfallen. Noch hält der DAX-Konzern knapp 47 Prozent an der Tochter. Der Anteil ist derzeit rund 2,8 Milliarden Euro wert.

Umbau abschließen

Uniper hat sich zuletzt gut entwickelt. Ein Verkauf spült so wohl mehr Geld in die Kassen als erwartet und dürfte die angeschlagene Bilanz stärken. Langfristig ist es zudem gut, dass E.on sich endgültig auf die neue Energiewelt fokussiert. CEO Teyssen muss allerdings zeigen, dass er die Chancen in diesem Bereich auch nutzen kann. Anleger bleiben an Bord. Der Stopp wurde zuletzt auf 6,20 Euro nachgezogen.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thomas Bergmann | 0 Kommentare

Faktor-Trade des Tages: E.on

Bei DER AKTIONÄR TV präsentiert die Redaktion des AKTIONÄR börsentäglich den "Trading-Tipp des Tages". Es handelt sich dabei um Faktor-Zertifikate auf Aktien, die kurz- bis mittelfristig vor einer starken Bewegung stehen – egal, ob nach oben oder nach unten. Heute ist dies E.on. mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on: Die Zukunft kann kommen

Am Dienstag hat der Versorger E.on den Verkauf der Beteiligung an der ehemaligen Kraftwerkstochter Uniper abgeschlossen. Rund 3,8 Milliarden Euro hat der DAX-Konzern dafür eingenommen. Die Trennung von Uniper und der anstehende Innogy-Deal signalisieren aber auch einen Neubeginn: Künftig will sich … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on: Das Ende einer Ära

Seit 2010 steht E.on-Chef Johannes Teyssen bereits an der Spitze des Versorgers. Doch nach Auslaufen seines Vertrags 2021 will der Manager diesen nicht mehr verlängern. Es wird das Ende einer Ära sein. Aktuell ist Teyssen jedoch nach wie vor dabei, E.on vom Energieerzeuger zum Energiedienstleister … mehr