E.on
- Maximilian Völkl

E.on: Erfolgreicher Jahresabschluss – so geht es weiter

Seit der Gewinnwarnung des Wettbewerbers Innogy ist die E.on-Aktie deutlich unter Druck geraten. Nach wie vor konsolidiert der Versorger im Bereich knapp oberhalb der 9,00-Euro-Marke. Ein Erfolg ist nun Preussen-Elektra gelungen. Vor Gericht hat sich die Atomtochter gegen den belgischen Konkurrenten Electrabel durchgesetzt.

Ein Schiedsgericht entschied, dass Preussen-Elektra in Belgien keine Atomsteuer im Zusammenhang mit einer Kooperation mit Electrabel zahlen muss. Bei dem Streit um Zahlungsverpflichtungen aus dem Jahr 2009 ging es um 321 Millionen Euro. Laut E.on wird sich das Urteil positiv auf den Konzernüberschuss sowie die Nettoverschuldung auswirken. Das bereinigte Nettoergebnis und der bereinigte Konzernüberschuss bleiben jedoch unberührt.

Eine Abnahme der Nettoverschuldung ist für E.on dennoch eine gute Nachricht. Nach den bisherigen Erfolgen in diesem Jahr verbessert sich die finanzielle Situation des Versorgers damit weiter. Es ist ein gutes Zeichen, dass 2018 wieder der richtige Weg eingeschlagen wird. Aktuell fehlen der gesamten Branche nach dem Innogy-Chaos die Impulse. Mit guten Nachrichten sollte eine neue Attacke auf die 10-Euro-Marke aber bald möglich sein.

An Bord bleiben

Im Gegensatz zu RWE und Innogy hat E.on den Abverkauf der vergangenen Wochen relativ gut verkraftet. Der Konzern ist auch für die neue Energiewelt gut gerüstet. Mit Smart Home, Elektromobilität und erneuerbaren Energien sollte sich künftig gutes Geld verdienen lassen. Die Aktie dürfte profitieren. Anleger bleiben an Bord und belassen den Stopp bei 7,80 Euro.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on vor Megadeal – diese Probleme drohen noch

Die neue Energiewelt bedeutet für E.on auch neue Herausforderungen. Mit der Trennung von der Stromerzeugung geht der Konzern neue Wege und löst sich von seinem einstigen Kerngeschäft. Um sich als Energiedienstleister neu zu positionieren, muss aber zunächst die Innogy-Übernahme abgeschlossen … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on: Darauf kommt es jetzt an

Im Gegensatz zu vielen anderen Aktien hat sich bei E.on in den vergangenen Tagen wenig getan. Der langfristige Seitwärtstrend ist nach wie vor intakt. Im schwachen Marktumfeld droht allerdings trotz der günstigen Bewertung zunächst noch einmal ein Test der unteren Begrenzung des Korridors bei 7,90 … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on: Dieses Urteil macht Hoffnung

Seit Wochen pendelt die E.on-Aktie im Seitwärtstrend. Trotz der guten Aussichten fehlen aktuell die Impulse, um Käufer anzulocken. Zu lange dauert es noch, bis der Innogy-Deal abgeschlossen ist. Die Bewertung ist jedoch vielversprechend. Auf dem aktuellen Niveau hat die Aktie noch viel Potenzial. mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on: Jetzt die Reißleine ziehen?

Wie viele andere Werte musste auch die E.on-Aktie am Mittwoch Federn lassen. Im Vergleich zu den Technologieaktien hält sich der Verkaufsdruck beim Versorger zwar in Grenzen. Das Problem: Es fehlen aktuell auch die Impulse, um den DAX-Titel wieder nach oben zu treiben. mehr