E.on
- Thorsten Küfner - Redakteur

E.on: Dividende zieht nicht

Nach einem starken Handelsauftakt knickt die E.on-Aktie ein. Dem DAX-Titel hilft dabei auch nicht die Aussicht auf eine stattliche Dividende im Laufe der Woche. Durch den Kursrutsch trübt sich das Chartbild weiter ein.

Am Donnerstag findet die Hauptversammlung von E.on statt. Anleger, die am Ende des Handelstages den Titel in ihrem Depot haben, erhalten dann eine Dividende von 1,00 Euro je Anteilschein, woraus sich aktuell eine Rendite von stattlichen sechs Prozent errechnet. Diese Aussicht könnte heute dazu geführt haben, dass die E.on-Aktie unter hohen Umsätzen zu den stärkeren Aktien im DAX zählte. Mittlerweile dümpelt der Kurs allerdings wieder um den Schlussstand von Freitag. Dadurch könnte sich nun auch das Chartbild weiter eintrüben.

Abwärtstrend bleibt intakt

Nachdem die E.on-Aktie im März am charttechnisch bedeutenden Widerstandsbereich bei 18,60 Euro abprallte und damit der Ausbruchsversuch aus dem Seitwärtstrend gescheitert ist, konsolidierte der Titel. Seither hat sich ein kurzfristiger Abwärtstrend etabliert, der bislang noch nicht überwunden werden konnte. Nun wäre eine Fortsetzung der Korrektur bis zur Marke von 16,50 Euro möglich.

Aktie bleibt ein Kauf

Trotz des eher mauen Chartbildes hält DER AKTIONÄR an seiner Kaufempfehlung für die Aktie von E.on fest. Das Kursziel für die günstig bewerteten DAX-Titel lautet weiterhin 25,00 Euro, der Stopp sollte bei 14,80 Euro belassen werden.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

Übernahmeziel E.on: Ist Innogy die bessere Wahl?

Immer mehr Experten erwarten, dass in der Versorgerbranche eine Konsolidierung ansteht. Die traditionellen Konzerne haben Probleme mit ihrem bisherigen Geschäftsmodell erfolgreich zu sein. Investoren wie der Hedgefonds Knight Vinke bei E.on fordern deshalb eine Zerschlagung. Vor allem das stabile … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on: Das spricht für eine Übernahme

Die Versorgerbranche ist im Wandel. Seitdem E.on und RWE im vergangenen Jahr ihre Töchter Uniper und Innogy abgespalten haben, stehen die Zeichen auf Veränderung. Die Konsolidierung ist in vollem Gange. Als möglicher Übernahmekandidat wird dabei verstärkt E.on gehandelt. mehr